15.12.2011, 16:19 Uhr
Joey Hand bekommt einen der begehrten Plätze im BMW-Cockpit. (Quelle: imago)
DTM-Rückkehrer BMW hat nach den spektakulären Verpflichtungen von Titelverteidiger Martin Tomczyk und Bruno Spengler das fünfte seiner sechs Cockpits für die Saison 2012 wieder intern vergeben: Der US-Amerikaner Joey Hand erhielt nach starken Leistungen als BMW-Werksfahrer in der American Le Mans Serie (ALMS) einen der begehrten Plätze in der Deutschen Tourenwagen-Masters.
"Joey gehört seit vielen Jahren zur BMW-Familie, und wir freuen uns sehr, dass er nun ein Teil unseres DTM-Projekts wird", sagte Motorsportdirektor Jens Marquardt: "Sein Können hat er in der Vergangenheit mit seinen Erfolgen eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Beim Test in Monteblanco hat er auf Anhieb gezeigt, dass er auch im BMW M3 DTM sehr schnell unterwegs ist. Wir sind überzeugt, dass Joey eine echte Verstärkung ist. Außerdem passt er charakterlich hervorragend in unser Team." Schon die ersten beiden Plätze hatte Marquardt an "Familienmitglieder" vergeben. Der dreimalige Tourenwagen-Weltmeister Andy Priaulx (Großbritannien) und Augusto Farfus (Brasilien) wurden schon im Sommer für das DTM-Projekt ausgewählt. In den letzten Wochen sorgten die Münchner dann mit den erfolgreichen Abwerbungen von Mercedes-Mann Spengler (Kanada) und Audi-Pilot Tomczyk Zeichen.
BMW will auf Anhieb mit den bisherigen Platzhirschen Audi und Mercedes auf Augenhöhe kämpfen. Hoffnungen auf den letzten freien BMW-Platz machen sich jetzt unter anderem noch die bisherigen Werksfahrer Dirk Müller, Jörg Müller und Dirk Werner. Bei Testfahrten hatten sich auch Rene Rast, Jean-Karl Vernay (Frankreich) und Richie Stanaway (Neuseeland) präsentieren dürfen.
Hand ist dagegen schon am Ziel. "Ich freue mich riesig auf meine neue Aufgabe in der DTM und danke BMW für das in mich gesetzte Vertrauen", sagte der 32-Jährige, der in seiner Heimat schon seit 2004 erfolgreich mit BMW-Autos unterwegs ist. In diesem Jahr gewann er gemeinsam mit Dirk Müller die GTE-Klasse der ALMS, führ ihn war es Titel Nummer drei. Bei den 24 Stunden von Le Mans fuhr er mit Müller und Priaulx als Dritter in der GTE-Kategorie aufs Podium.
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Quelle: sid
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