04.11.2011, 09:56 Uhr
Sehen wir Nick Heidfeld bald in der DTM? (Quelle: imago)
Das Ziel von Hans Werner Aufrecht ist eindeutig. "Wir brauchen die großen Namen", sagte der Vermarktungs-Chef der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft (DTM) der "Abendzeitung". Dank des Einstiegs von BMW werden in der kommenden DTM-Saison mindestens 18, wahrscheinlich sogar 22 Cockpits bereitstehen, die noch längst nicht alle vergeben sind. Ein prominenter Kandidat könnte der ehemalige Formel1-Pilot Nick Heidfeld sein.
Heidfeld musste sein Cockpit bei Renault räumen und ist seither auf der Suche nach einem neuen Arbeitsplatz. Die spannende Frage, die sich derzeit alle Beteiligten stellen ist daher weniger, ob der 34-Jährige den Wechsel tatsächlich vollziehen wird als vielmehr bei welchem Hersteller er andocken wird.
Mit Audi, BMW und Mercedes stehen drei Teams wohl in der engeren Auswahl. Ein Engagement bei Audi gilt allerdings als extrem unwahrscheinlich, da die Ingolstädter seit jeher Fahrern mit einer engen Bindung zur Marke den Vorzug geben. Diese kann Heidfeld nicht vorweisen. Blieben noch BMW und Mercedes.
Für beide Marken war Heidfeld in der Vergangenheit bereits unterwegs. Mit einem Mercedes-Aggregat im Rücken gewann er im Jahr 1999 den Formel-3000-Titel. Zudem bestritt Heidfeld in jenem Jahr die legendären 24 Stunden von Le Mans für Mercedes. Die Stuttgarter waren es auch, die ihm seinen ersten Formel-1-Test am Steuer eines McLaren-Mercedes ermöglichten.
Carlos Sainz sitzt bei der Jungfernfahrt im Polo R WRC in Trier am Steuer. zum Video
Für BMW ging Heidfeld zwischen 2005 und 2009 insgesamt fünf Jahre lang in der Formel 1 auf Punktejagd und verbuchte in diesem Zeitraum seine größten Erfolge. Platz fünf in der Weltmeisterschaft für BMW Sauber blieb die beste Platzierung seiner insgesamt zwölf Jahre dauernden Formel-1-Karriere, deren Fortsetzung als Stammfahrer derzeit unwahrscheinlich erscheint.
Dennoch scheint BMW bezüglich eines möglichen DTM-Einstieg Heidfelds nicht auf der Pole-Position zu stehen. Die Neueinsteiger haben sich erst kürzlich die Dienste von Bruno Spengler gesichert und halten zudem nach dem amtierenden Champion Martin Tomczyk Ausschau. Sollte dieser Wechsel tatsächlich zustande kommen, wäre für Heidfeld kaum Platz.
Die wahrscheinlichste Konstellation ist also, dass Heidfeld bei Mercedes anheuert und gleichzeitig wieder dritter Fahrer im Formel-1-Team der Stuttgarter wird. Da sich die Termine der DTM und der Formel 1 nicht überschneiden könnte Heidfeld im Zuge dieses Szenarios gemeinsam mit Sportchef Norbert Haug sowie David Coulthard und Gary Paffett zwischen den einzelnen Rennen der beiden Serien hin und her fliegen.
Quelle: motorsport-total.com
Küülwalda schrieb:
am 4. November 2011 um 18:15:39
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Nick Heidfeld
Weiter so, so verkommt die DTM zu einem Sammelbecken Talentloser Formel 1 Fahrer. Ralf Schumacher und David Coulthard reichen
doch wohl.
In die DTM gehören Tourenwagenracer wie Andy Priaux, Franz Engstler, Yvan Muller, Tom Coronell und Co.
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Ralf schrieb:
am 4. November 2011 um 16:01:47
(21)
(19)
Geht gar nicht!
Heidfeld geht gar nicht! Er hat bei Sauber viele Chancen gehabt, hat aber keine richtig nutzen können. Für mich lag das am
Talent! Er hat eben nicht so ein Talent wie die F1-Fahrer, die zur Zeit unter den ersten 8 der Wertung sind. Wenn der in die DTM kommt, dann bin ich auch noch für Kovalainen, Liuzzi und Buemi! Grins!
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Bodo schrieb:
am 4. November 2011 um 13:48:20
(15)
(31)
N.Heidfeld
Bitte,bitte nicht zu BMW,er hat dort schon genug Schaden in der F1 angerichtet.Flaschen sind bei Mercedes gut aufgehoben.
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