24.02.2012, 09:34 Uhr
Zweitligist Dynamo Dresden darf nach einem überraschenden Sieg am grünen Tisch in der kommenden Saison doch am DFB-Pokal teilnehmen. Das DFB-Bundesgericht unter dem Vorsitz von Goetz Eilers erklärte nach der Sitzung in zweiter Instanz das Urteil des Sportgerichts für nichtig. Der Verein wurde zu einem Geisterspiel am 11. März gegen den FC Ingolstadt, zu einem Ausschluss der eigenen Fans beim Gastspiel bei Eintracht Frankfurt am 16. März und einer Geldstrafe in Höhe von 100.000 Euro verurteilt.
"Wir haben das Urteil angemessen abgeändert. Aber das ist eine letzte Warnung an den Verein Dynamo Dresden. Denn der DFB kann vor solchen Verhältnissen nicht kapitulieren. Mit harten Strafen muss deutlich gemacht werden, dass wir gewillt sind, solche Vorkommnisse in Zukunft zu vermeiden", sagte Eilers bei der Urteilsbegründung in der Frankfurter DFB-Zentrale.
Zu dem milderen Urteil kam das Gericht nach dem Rechtsgespräch zwischen dem Vorsitzenden Eilers und DFB-Chefankläger Anton Nachreiner sowie Dynamo-Präsident Andreas Ritter und dessen Anwalt Christoph Schickhardt.
"Wir verzichten auf jegliche weitere Rechtsmittel", sagte Schickhardt und ergänzte: "Der Verein hat ohne eigenes Verschulden das Fehlverhalten der eigenen Anhänger zu tragen. Die Strafe ist hart, sie gibt uns aber auch die Möglichkeit, perspektivisch weiterzuarbeiten." Die Pokaleinnahmen seien für die Jugendprojekte des Vereins enorm wichtig.
"Wir haben das Urteil als letzten Warnschuss verstanden", sagte Ritter nach dem Urteil. "Es ist schön, dass uns die tolle Tradition der Pokalspiele nicht genommen wurde." Man werde auch weiterhin hart daran arbeiten, dass sich solche Szenen nicht wiederholen würden. "Wir haben unsere Lektion in Dortmund gelernt."
Das DFB-Sportgericht hatte die Dresdner am 24. November nach den massiven Ausschreitungen beim Pokalspiel beim deutschen Meister Borussia Dortmund am 25. Oktober (0:2) in erster Instanz noch von dem Wettbewerb in der Spielzeit 2012/2013 ausgeschlossen. Dadurch hätten Dynamo Einnahmeverluste in Höhe von mehr als einer Millionen Euro gedroht.
Nach dem Viertelfinal-Sieg bei Regionalligist Holstein Kiel träumen Hummels und Co. bereits vom Finale. zum Video
Dresdner Rowdys hatten rund um das brisante Pokalspiel randaliert und dabei zwei Polizisten verletzt. 15 Personen wurden festgenommen. Derzeit laufen Verfahren gegen insgesamt 110 Randalierer, von denen 31 polizeibekannt und bereits identifiziert sind. Dynamo hat seit Jahren große Probleme mit seinen gewaltbereiten Hooligans.
Quelle: dapd , sid
Alber schrieb:
am 23. Februar 2012 um 21:13:58
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Ossi
Warum setzt man ein Urteil um wieder zurücknehmen ???.
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Pitti schrieb:
am 23. Februar 2012 um 21:13:57
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Begnadigung.
Ich bin ja auch der Meinung das man irgendwen bestrafen sollte. Aber wen? Die normalen Fans, die ja nichts dafür können? Nein!
Dresden sollte die Verursacher zivilrechtlich verklagen und für den finanziellen Schaden aufkommen lassen inclusive der Kosten für den DFB und Strafgeld.
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AueFan schrieb:
am 23. Februar 2012 um 21:13:00
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Dresden
Was hier an Kommentaren gegen Dresden abgegeben wird, ist nicht nur orthografisch ein Tiefschlag, diese hohlen Nüsse sind in der
Gegenwart noch nicht angekommen. Was ist Ossibonus??? Wenn Bochum mal wegen DD absteigen musste, dann deshalb, weil sie sowieso nicht in diese Liga gehörten.
Ja,ja Per, dein Verein ist Scheisse. Deshalb steigen die ja auch immer auf und ab.
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