24.02.2011, 20:21 Uhr | t-online.de, sid, dpa
Edin Dzeko ist auch in Manchester ein echter Torjäger. (Foto: Reuters)
Edin Dzeko hat Manchester City ins Achtelfinale der Europa League geschossen. Schon früh erzielte der Bosnier zwei Treffer gegen Aris Saloniki und stellte damit nach dem torlosen Hinspiel die Weichen auf Sieg. Yaya Touré stellte in der zweiten Hälfte den 3:0-Endstand her.
Englands zweites Team, der FC Liverpool, schaffte ebenfalls den Einzug ins Achtelfinale, allerdings nur mit Ach und Krach. Gegen Sparta Prag siegten die Reds durch einen Treffer von Dirk Kuyt in der 84. Minute mit 1:0 (0:0). Dabei mussten die Fans an der Anfield Road bis zum Schluss zittern, denn Prag hätte nach dem torlosen Unentschieden im Hinspiel der 1:1-Ausgleichstreffer zum Weiterkommen gereicht. Das Team von Kenny Dalglish hat damit erfolgreich die Zwischenrunde überstanden und den Aufwärtstrend fortgesetzt. Bedanken können sich die Kops dabei auch bei Schlussmann Pepe Reina, der von den Pragern ein ums andere Mal vor Probleme gestellt wurde. (Hier finden Sie alle Ergebnisse und Tore der Europa League)
Der deutsche Trainer Thorsten Fink hat mit seinem FC Basel das Achtelfinale hingegen verpasst. Der Schweizer Meister erreichte bei Spartak Moskau zwar ein 1:1 (1:0), die Russen kamen aber dank des 3:2 im Hinspiel eine Runde weiter. Im Eisschrank Luschniki-Stadion war Basel nach der Führung von Scott Chipperfield (16.) auf einem guten Weg. Aber da die Schweizer ihre guten Konterchancen nicht nutzen konnten, fuhren sie mit leeren Händen nach Hause. Aiden McGeady gelang dann mit dem Schlusspfiff der Ausgleich für Spartak.
Ähnlich spannend ging es in Lissabon zu. Die Glasgow Rangers kamen durch ein 2:2-Unentschieden gegen Sporting eine Runde weiter, mussten aber bis zur letzten Sekunde zittern, ehe Edu (90.+2) den Ausgleichstreffer erzielte. Dabei hatte alles nach einem Erfolg der grün-weißen Heim-Elf ausgesehen. Zwar hatte Diouf (20.) die Rangers mit einem Kopfballtreffer mit 1:0 in Führung gebracht. Die Hausherren hatten das Spiel aber eigentlich durch die Treffer des ehemaligen Rangers Pedro Mendes (42.) und Djalo (83.) gedreht. Doch dann zerstörte Edu in der Nachspielzeit alle Lissaboner Hoffnungen.
Quelle: t-online.de , sid , dpa
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