20.08.2011, 11:26 Uhr
Er kam kurzfristig als Ersatzmann für den verletzten Robert Kubica, fuhr gleich im zweiten Rennen auf das Podest und steht im WM-Klassement vor seinem Teamkollegen Witali Petrow. Trotzdem reißt die interne Kritik an Nick Heidfeld bei Lotus-Renault nicht ab. Für Ex-Formel-1-Teamchef Eddie Jordan steckt System hinter dem Verhalten der Bosse: "Das kann man schon als Mobbing bezeichnen", sagte der Ire gegenüber "sportbild.de".
Zuletzt hatte Renault-Teamchef Eric Boullier seine Enttäuschung über die vermeintlich schwachen Leistungen von Heidfeld zum Ausdruck gebracht, auch Teambesitzer Gerard Lopez lässt kein gutes Haar an dem 34-Jährigen. Vor allem der Vorwurf der Führungsschwäche dürfte den Routinier aus Mönchengladbach schwer treffen.
"Da will jemand wohl einen Fahrer zermürben, damit er freiwillig das Handtuch schmeißt“, sagte Jordan, der seine eigene Theorie zum Verhalten der Renault-Chefetage hat. Demnach will der Rennstall noch 2011 einen Platz für Bruno Senna, der erst kürzlich im Freitagstraining ran durfte, oder Nachwuchsmann Romain Grosjean schaffen, da an eine Rückkehr von Kubica nach dessen schweren Rallye-Unfall noch nicht zu denken ist. Kostengünstiger wäre es, wenn dafür einer der Stammpiloten den Rückzug antritt. Und das kann nur Heidfeld sein, da Petrow - alleine schon wegen seiner millionenschweren Sponsoren - als gesetzt gilt.
Jordan stärkt Heidfeld derweil den Rücken. "Nick ist für mich Mister Konstanz. Das weiß ich deshalb, weil Nick für mich ja ein Jahr gefahren ist. Ich kann seine Fähigkeiten sehr wohl einschätzen. 2004 war ein sehr schwieriges Jahr für Jordan in finanzieller Sicht und wir konnten Nick einfach nicht das Auto geben, das er verdient hatte. Das tut Lotus-Renault im Moment übrigens auch nicht.“
Rekordweltmeister Michael Schumacher spricht über seine Karriere, Mercedes und sein "Wohnzimmer" Spa. zum Video
Quelle: t-online.de , motorsport-total.com
Angelika Nossek-Thannhäuser schrieb:
am 20. August 2011 um 18:27:37
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Thema: "Eddie Jordan: Nick Heidfeld wird bei Renault gemobbt"
Herr Jordan hat hier m.E. gut beobachtet. Aber nicht nur an die
Renault-Chefetage ist hier ein Vorwurf zu richten, auch an die Berichterstatter, die meistens andere deutsche Fahrer erwähnten, obwohl Nick Heitfeld anfangs in der Punktung und Platzierung besser war. Ich hoffe auf ein dickes "Fell" von Nick H.
Ich denke er ist ein recht guter Fahrer, der sehr loyal anderen gegenüber steht. Er hat keine sprektakulären Alüren, wie andere und sucht bei Patzern auch nicht gleich die Schuld bei
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Seese schrieb:
am 20. August 2011 um 18:15:54
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Heidfeld
setzt den Nick msal in einen "Red Bull"-wollen wir wetten,dass er da ganz anders fahren würde???Ich bin nicht unbedingt der
Heidfeld-Fan,aber wenn er einen anderes Wagen hätte.............
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W.F. schrieb:
am 20. August 2011 um 17:52:50
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Heidfeld
Für mich ist Heidfeld ein guter Fahrer; und das er gemobbt wird, naja, was soll man da sagen. Auch wenn ich es nicht gut finde,
wird das ja doch nicht aufhören. Er hätte bestimmt schon mehr Punkte auf seinem Konto, würde da nicht das eine oder andere hinzugekommen sein (abgeschossen worden, brennendes Auto). Aber Rennunfälle (natürlich sollen sie glimpflich ausgehen) gehören auf der Rennstrecke dazu.
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