29.06.2011, 11:29 Uhr
Christian Ehrhoff und die Vancouver Canucks gehen getrennte Wege. (Foto: imago)
Die Vancouver Canucks haben sich überraschend vom deutschen Eishockey-Nationalspieler Christian Ehrhoff getrennt. Die geplante Vertragsverlängerung mit dem 28-Jährigen scheiterte offenbar an unterschiedlichen Gehaltsauffassungen.
"Wenn er nicht annehmen möchte, was wir als fair ansehen und was uns wettbewerbsfähig bleiben lässt, werden wir in eine andere Richtung gehen", hatte der Geschäftsführer des NHL-Klubs, Mike Gillis, erst kürzlich angekündigt. Wenig später taten die Canucks genau das und tauschten die Transferrechte an Ehrhoff mit den New York Islanders gegen einen Viertrunden-Pick beim Draft 2012.
Laut Statuten der nordamerikanischen Profiliga haben die Islanders nun bis Freitag Zeit, den Verteidiger unter Vertrag zu nehmen, ansonsten kann sich der Spieler als "Free Agent" seinen zukünftigen Verein selbst aussuchen. Noch vor Beginn der Play-offs hatte Ehrhoff erklärt, dass er mit Ehefrau Farina und dem Töchterchen Leni gerne in der Olympiastadt von 2010 bleiben wolle: "Ich hoffe, wir können etwas ausarbeiten, das für beide Seiten Sinn macht."
Ehrhoff spielt seit 2003 in der NHL, als er von den Krefeld Pinguinen zu den San Jose Sharks wechselte. In der vorigen Saison zog es den Nationalspieler nach Vancouver. Mit den Canucks hatte er vor zwei Wochen das Finale um den Stanley Cup gegen die Boston Bruins und Nationalmannschaftskollege Dennis Seidenberg mit 3:4 verloren.
Quelle: sid , dpa
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