19.07.2011, 15:50 Uhr
Heribert Bruchhagen kritisiert DFB-Sicherheitschef Spahn. (Foto: imago)
Der seit Monaten von massiver Fangewalt belastete Zweitligist Eintracht Frankfurt geht auf Konfrontationskurs zum Deutschen Fußball-Bund (DFB). Eintracht-Boss Heribert Bruchhagen kritisierte insbesondere die Rolle des DFB-Sicherheitschefs Helmut Spahn, der die Vorkehrungen der Hessen gegen die äußerst gewaltbereiten Fans als nicht ausreichend bezeichnet hatte.
"Wir lassen uns von Herrn Spahn nicht vorwerfen, dass wir im Dialog mit unseren Problemfans einen zu laschen Ton anschlagen. Über seine Aussagen bin ich nicht amüsiert, das habe ich ihm auch genau so gesagt. Er hat einfach nicht genügend Kenntnisse, um beurteilen zu können, in welcher Art und Weise wir gegen diese Fans vorgehen", sagte Bruchhagen.
Spahn hatte nach den Vorfällen bei den Spielen der Frankfurter zum Ende der vergangenen Saison, die darin gipfelten, dass sich die Eintracht-Ultras am letzten Spieltag bei Meister Borussia Dortmund auf einem Plakat als "Deutscher Randalemeister 2011" feierten, kein Verständnis für die Fanarbeit der Hessen gezeigt.
Vor allem, dass die Frankfurter ständig den Dialog mit den Hooligans gesucht hätten, anstatt massive Strafen auszusprechen, stieß Spahn auf. "Wenn sie wieder und wieder und wieder mit Problemfans reden und sie ermahnen, aber es gibt immer wieder Ärger, dann müssen sie irgendwann auch mal handeln. Das vermisse ich in letzter Konsequenz. Seit Jahren redet man mit seinen Problemfans. Aber obwohl es immer wieder Ärger gibt, behalten die ihre Vergünstigungen. Die kommen bevorzugt an Tickets, haben im Stadion eigene Räume, in denen sie ihre Banner aufbewahren können", sagte Spahn in einem Interview mit der "Frankfurter Rundschau".
Frankfurt-Fan Amin muss seine Wettschulden bei Kumpel Tim einlösen und stimmt zu einem ganz speziellen Lied den Ton an. zum Video
Derweil unterstrich Bruchhagen, dass der Eintracht-Vorstand sich sehr wohl große Gedanken darüber gemacht hat, wie er in Zukunft gegen die Problemfans vorgehen kann. "Wir haben den Fanklubs eine Liste der Selbstverständlichkeiten zukommen lassen. Darin ist deutlich aufgeführt, was wir nicht mehr akzeptieren werden. Dazu gehört auch, dass die Leute haftbar gemacht werden, wenn sie Pyrotechnik im Stadion abbrennen", sagte Bruchhagen, der den Kreis der gewaltbereiten Frankfurter Anhänger auf "100 bis 150" Personen eingrenzte.
Quelle: sid , t-online.de
Der Realist schrieb:
am 19. Juli 2011 um 18:04:35
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Regelmißachter
Was mir fehlt, sind klare Aussagen der Fanclubs zu diesen 100 bis 150 Aussenseitern. Es ist zu befürchten, daß selbst da
Angst bzgl. einer klaren Aussage vorherrscht. Als Fan des Fußballs und der Adler würde ich mir das wünschen. Übrigens, ich lasse meine Söhne nicht mehr alleine in das Stadion.
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nur mal so schrieb:
am 19. Juli 2011 um 17:18:14
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Fanrandale
Solche "Fans" schaden in erster Linie der Mannschaft, dem Verein und allen anderen Besuchern. Die echten Fans gehören in
die Pflicht genommen die Krawallmacher in ihren Reihen zu outen und aus dem Fanblock zu verbannen oder einfach nur innerhalb der Fanszene zu ignorieren. Der Verein hat gegenüber den 50.000 anderen Fans die Pflicht hart und konsequent gegen Krawallmacher vorzugehen. Stadionverbote Weltweit, Anzeigen wegen Hausfriedensbruch und Ersatzansprüche bringt sie vielleicht zu Ve
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