13.12.2011, 16:07 Uhr
Mohamadou Idrissou durfte gegen Fürth überraschend von Beginn an ran. (Quelle: dpa)
Aus Frankfurt berichten Ricardo da Silva Campos und Mark Weidenfeller
Eintracht Frankfurts Trainer Armin Veh hat bereits kurz vor dem torlosen Heimspiel gegen Greuther Fürth für Erstaunen in der Mannschaft gesorgt. Im Sturm setzte er überraschend Mohamadou Idrissou von Beginn an ein, obwohl der Kameruner bis vor drei Tagen noch einen Gips trug und kaum trainiert hatte. "Plötzlich stand Idrissou mit Trainingsklamotten in der Kabine", sagte der sichtlich verwunderte Eintracht-Kapitän Pirmin Schwegler nach der hart umkämpften Partie.
Schon vor der Begegnung hatte Veh ein Geheim-Training angeordnet und wollte seine Startelf partout nicht verraten: "Wir haben ja Weihnachten", sagte Veh, "da sind Überraschungen doch immer schön." Umso bemerkenswerter war, dass Idrissou, der nach zwei Spielen Verletzungspause sogar sein Trainings-Comeback wegen anhaltender Schmerzen verschoben hatte, bis zur 82. Minute durchspielte. "Er muss sowieso operiert werden, dann kann er auch spielen", rechtfertigte Veh seine Entscheidung nach der Begegnung.
Das abgebrochene Knorpelstück im linken Knöchel machte sich beim Kameruner während des Spiels gegen Fürth zwar kaum bemerkbar, blass blieb der Angreifer aber dennoch. Kein einziger Torschuss gelang dem 31-Jährigen, bei der größten Chance der Frankfurter (69.) stand er dem besser postierten Alex Meier sogar im Weg und vergab kläglich. Idrissou soll aber auch im nächsten Spiel gegen St. Pauli wieder dabei sein.
Für Aufsehen sorgte die Slapstick-Einlage von Fürths Flügel-Stürmer Edgar Prib, der in der 18. Minute den Ball nicht im leeren Tor der Frankfurter unterbringen konnte und stattdessen nur den Pfosten traf. "Ich habe schon abgeschaltet und wollte zum jubeln abdrehen", sagte der 21-jährige Prib über seine vergebenen Großchance. "Das kommt in jeden Jahresrückblick", ergänzte Fürths Trainer Mike Büskens, "ich will es lieber nicht noch mal sehen."
Nach dem Abpfiff waren Veh und Büskens aber durchaus zufrieden mit dem jeweiligen Punktgewinn. "Auch wenn wir insgesamt 14 Kilometer weniger gelaufen sind als der Gegner", bilanzierte Veh, "in der zweiten Halbzeit haben wir besser als der Gegner agiert". Für die Kleeblätter hatte er anschließend auch noch lobende Worte übrig: "Sie haben besser gespielt als wir und waren aggressiver."
Büskens sprach hingegen von einer "läuferisch sehr intensiven Partie" und lobte die "zwischenzeitlich sehr guten Kombinationen" seiner Mannschaft. Die Großchancen von Prib und Sararer hätten dennoch für drei Punkte sorgen können: "Wir haben uns aber leider nicht belohnt", sagte der Coach der Mittelfranken.
Quelle: t-online.de
forza sge schrieb:
am 13. Dezember 2011 um 21:13:28
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eintracht erstligareif!
in einer normalen zweitligarunde wäre eintracht heute tabellenführer und @otto. so ein schwachsinn. fürth hat
weniger punkte als die eintracht, weniger spiele verdient gewonnen als die sge und vor allem ist fürth ein ganz klassischer zweitliga-verein, zu hause in einer b-metropole. frankfurt und die sge: nie mehr zweite liga.
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Rheinhesse schrieb:
am 13. Dezember 2011 um 18:01:17
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Eintracht
Ich verstehe es auch nicht warum die Eintracht gestern über weite strecken so unfair gespielt hatte ist normalerweise nicht so
bei denen, und was die Aufstellung Woche für Woche betrifft frage ich mich nur warum der Veh bei jedem Spiel den Meier und den Köhler aufs Feld schickt, die machen ein mal im Monat ein gutes Spiel mehr aber auch nicht, der Maght ist doch auf der Suche nach Spieler soll beide holen in der Winterpause passen gut zum VFL
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rudi schrieb:
am 13. Dezember 2011 um 14:59:04
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Eintracht - Fürth
Sagt mal, ist euch gestern während der Übertragung nicht aufgefallen, daß die Eintracht eigentlich ihre besten Szenen
hatte als es ums meckern ging.
Jede Entscheidung gegen sie wurde von den Spieler imme reklamiert. Ich hatte den Eindruck, daß die Eintracht mit dieser Art viel näher an Düsseldorf (hier vor allem Rösler) ist, als es der Punkteabstand deutlich macht. Desweiteren hat mich die unsaubere Spielweise der Eintracht mehr als verärgert. SR-Kienhöfer: durchgreifen. Idrissou verdiente rot.
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