13.12.2011, 15:50 Uhr
Vergebliche Kontaktaufnahme: Edgar Prib haderte nach seinem Fehlschuss mit dem Fußball-Gott. (Quelle: dpa)
Der Humor war Edgar Prib nicht vergangen. Obwohl es allen Grund dazu gegeben hätte. "Jetzt bin ich eine lebende Legende", sagte der 21 Jahre alte Stürmer der SpVgg Greuther Fürth. In der 18. Spielminute der Zweitliga-Partie bei Eintracht Frankfurt (0:0) hatte er das Kunststück fertiggebracht, aus fünf Metern Entfernung den Ball an den rechten Pfosten des leeren Tores zu schießen. Eine Szene, über die ganz Fußball-Deutschland lacht. Eine Szene, die zudem an den legendären Fehlschuss von Ex-Nationalspieler Frank Mill erinnert, der als Dortmunder Stürmer aus ähnlicher Position 1986 ebenfalls nur den Pfosten des Bayern-Tores traf.
"Ja, ich kenne Frank Mill schon. Aber die Szene kenne ich nicht. Ich werde mir das mal anschauen", sagte Prib. Und der verhinderte Matchwinner meinte weiter: "Ich hätte das Spiel entscheiden sollen, aber der Fußballgott wollte es nicht."
Der Fürther Trainer Mike Büskens hatte indes genug von der Szene. "Ich will mir das nicht mehr ansehen. Ich will da auch gar nicht mehr dran denken", sagte der Coach. Auch der Frankfurter Kapitän Pirmin Schwegler konnte sich nicht erklären, was Edgar Prib am Treffer gehindert hatte: "In der Situation habe ich eigentlich schon abgedreht und gedacht: Jetzt sind wir 0:1 hinten."
Pribs Teamkollegen nahmen den Pechvogel nach dem Spiel auf die Schippe, aber auch in Schutz: "Da darf er sich keinen Kopf drüber machen. Das passiert im Fußball", sagte Kapitän Thomas Kleine. "Das wird in jedem Rückblick gezeigt. Ist ja grundsätzlich auch nicht schlecht, in einem Atemzug mit Frank Mill genannt zu werden", sagte Trainer Büskens, der bereits auf den Liga-Abschluss vor der Winterpause gegen Union Berlin blickte: "Soll Eddy sich jetzt eingraben? Nein. Freitag geht es wieder um drei Punkte." Es gehe für Prib nun darum, aus dieser bitteren Situation zu lernen.
"Ich habe gedacht, ich schiebe den ganz locker rein. Ich kann das auch nicht erklären", sagte der Unglücksrabe und kündigte reumütig an: "Ich werde der Mannschaft sicher einen ausgeben."
Stephan Schröck, der Pribs Chance mit einem starkem Pass eingeleitet hatte, fand nach dem Spiel jedenfalls schnell seinen Humor zurück. Er sei sicher, dass Kollege Prib sich von seinem Missgeschick nicht umwerfen lasse: "Der Eddy hat eine riesige Entwicklung genommen. Der hat Brusthaare, kriegt langsam einen Bart - Eddy ist ein Mann."
Pauli-Fan Sina blickt zurück auf die Pleite gegen Ingolstadt und freut sich auf das Duell gegen Frankfurt. zum Video
Quelle: dapd , dpa
Einfach herrlich ! schrieb:
am 13. Dezember 2011 um 21:09:57
(2)
(1)
Lebende Legende
Na ja ! Das ist ja wohl verkraftbar. Was wäre der Fußball 100%-ig berechnet. Einfach nur langweilig.
Kommentar melden
Niko schrieb:
am 13. Dezember 2011 um 20:21:20
(6)
(1)
dumm?
nicht schlimm,passiert!
Kommentar melden
GinoDull schrieb:
am 13. Dezember 2011 um 19:57:43
(5)
(0)
Leeres Tor
Dieser Blackout ist einfach nicht zu erklären. Doch welch großer Unterschied war bei den beiden "Chancentod`s" (Gomez
und Arnautovic) am vergangenen Spieltag zu sehen? Keiner - aber sie haben halt leider gewonnen!!!
mehr
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Attraktive und sportive Mode für Sie und Ihn: kompromisslose Qualität, die überzeugt. zum Special
Entdecken Sie die neuen Kollektionen zu Top-Preisen: jetzt online bestellen! zu den Angeboten
Zeigen Sie Flagge - alles für die per- fekte EM-Party in Schwarz-Rot-Gold.
von GINGAR.de
Damenmode in den schönsten Sommerfarben - online bestellen und sparen. bei KLiNGEL.de
Bayern optimistisch für EM und Hertha will Urteil akzeptieren. Video
Amateurtor der Woche: Wählen Sie aus drei Treffern! zum Video