10.09.2011, 14:01 Uhr
Der Cottbuser Martin Fenin (li.) im Zweikampf mit Frankfurts Anderson. (Quelle: dpa)
Die Neuzugänge Rob Friend und Mohamadou Idrissou treffen bei ihrem Debüt, zu einem Sieg reicht es dennoch nicht. In einem dramatischen Spiel trennen sich der FC Energie Cottbus und Eintracht Frankfurt am siebten Spieltag der 2. Bundesliga mit 3:3 (1:0). Neuer Tabellenzweiter ist Fortuna Düsseldorf. Das Team von Norbert Meier bezwang den Karlsruher SC mit 4:2 und rangiert nun auf Platz zwei hinter Spitzenreiter Greuther Fürth. Die Franken gewannen am Vortag gegen den MSV Duisburg mit 2:1.
Beide Teams hatten in der Länderspielpause noch einmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Eintracht-Trainer Armin Veh bot neben Friend, der aus Berlin gekommen war, auch den ehemaligen Gladbacher Stürmer Idrissou von Beginn an auf. Cottbus hatte Christopher Schorch vom 1. FC Köln und Martin Fenin aus Frankfurt verpflichtet. Trainer Claus-Dieter Wollitz brachte beide von Beginn an und lag damit richtig. Der Tscheche Fenin war gegen seinen Ex-Klub sofort an einigen Offensivaktionen beteiligt und riss Lücken für seinen Sturmpartner Ramelow.
Die Wollitz-Elf hatte die Partie eine Stunde lang fest im Griff und besaß durch Rangelow (19.) und Fenin (44.) weitere Möglichkeiten. Dann nahm Wollitz den abgeklärten Schorch vom Platz und sorgte damit sichtlich für Unruhe in der eigenen Defensive. Friend, Korkmaz und Idrissou nutzten diese aus. Herausragend bei Energie waren die Torschützen Ramelow und Adlung, während bei der Eintracht Sebastian Rode und Alexander Meier überzeugten.
Fortuna Düsseldorf hat einen Vereinsrekord aufgestellt. Durch den Erfolg gegen den KSC hat Düsseldorf einen Vereinsrekord aufgestellt. Die Rheinländer blieben zum 18. Mal in Folge seit dem 27. September 2010 vor eigenem Publikum ungeschlagen und demonstrierten damit wieder einmal ihre unglaubliche Heimstärke. Jens Langeneke per Foulelfmeter (12.), Sascha Rösler (18.) und Thomas Bröker (67./75.) machten den saisonübergreifend achten Heimsieg der Düsseldorfer in Folge perfekt.
In einer unterhaltsamen Partie hatte zudem zunächst der Karlsruher Abwehrspieler Stefan Müller wegen wiederholten Foulspiels die Ampelkarte (21.) gesehen, zwei Minuten später erhielt Düsseldorfs Torwart Michael Ratajczak wegen eines angeblich absichtlichen Handspiels vor der Strafraumlinie die Rote Karte von Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer aus Herne.
Quelle: sid , t-online.de
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