30.01.2012, 09:30 Uhr
Julian Talbot (li.) trägt mit seinem Treffer zur Wende mit bei. (Quelle: imago)
Die Eisbären Berlin haben den zweiten Ausrutscher binnen 48 Stunden verhindert. Der Titelverteidiger und Spitzenreiter der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) wendete in den letzten sieben Minuten die Partie bei den Straubing Tigers. Nach Toren von Routinier Sven Felski und Julien Talbot gewannen die Berliner letztlich mit 2:1 und behaupteten trotz arger personeller Nöte mit nunmehr 79 Punkten die Tabellenführung in der DEL.
In Reichweite bleiben die Verfolger. Der ERC Ingolstadt sicherte sich mit dem 25. Saisonsieg über die Hamburg Freezers beim 3:2 wieder die zweite Tabellenposition vor den Adler Mannheim. Die Kurpfälzer setzten sich vor heimischer Kulisse gegen die Nürnberg Ice Tigers gleichfalls mit 3:2 durch. Mannheim hat damit weiterhin vier Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Berlin. Durch einen 2:1-Heimsieg gegen den EHC München haben auch die Grizzly Adams Wolfsburg Kontakt zur Ligaspitze gehalten. Die Niedersachsen verbuchen nach 41 Spielen 71 Punkte.
Die Berliner mussten ihren Auswärtssieg zwei Tage nach dem 0:4 in Iserlohn teuer bezahlen. Bei Stürmer Florian Busch brach erneut seine Handverletzung auf. Er konnte vom zweiten Drittel an in Straubing nur noch Zuschauen. Dasselbe galt für Verteidiger Jens Baxmann, der sich eine Gesichtsverletzung zugezogen hatte.
Hinzu kommt, dass Topscorer Darin Olver seine dritte Disziplinarstrafe in der laufenden Saison kassierte. Somit könnten den Eisbären im Heimspiel am kommenden Freitag gegen Wolfsburg neun Spieler fehlen.
Die Düsseldorfer EG hat den Kölner Haien im 194. Rheinderby eine empfindliche Niederlage zugefügt und den Erzrivalen in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) hinter sich gelassen. Der achtmalige deutsche Meister feierte in der mit 18.581 Zuschauern ausverkauften Kölner Arena einen hochverdienten 4:2 (0:0, 2:1, 2:1)-Sieg. Düsseldorf liegt in der Tabelle mit 61 Zählern direkt vor den punktgleichen Kölnern auf dem siebten Platz.
Adam Courchaine traf doppelt für die Gäste, die weiteren Tore erzielten Connor James und Benjamin Gordon. Aufseiten der Kölner trugen sich Jason Jaspers und Philip Gogulla in die Torschützenliste ein. Haie-Trainer Uwe Krupp nahm bereits 3:52 Minuten vor der Schlusssirene den Torhüter vom Eis. Doch auch mit dem zusätzlichen Angreifer konnten die Kölner den Sieg der weiter um ihre Zukunft kämpfenden Gäste nicht mehr in Gefahr bringen. Durch den 88. Derbysieg gegen Köln verbesserte die DEG ihre Bilanz. Köln hat 95 Duelle gewonnen, elf Spiele endeten Unentschieden.
Quelle: dpa
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