09.03.2010, 19:17 Uhr | dpa
Marcus Kink von den Adler Mannheim (Foto: imago) (Quelle: imago)
Adler Mannheim ist in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) weiter auf dem Vormarsch. Der DEL-Rekordmeister gewann 4:1 gegen den bisherigen Tabellendritten DEG Metro Stars und feierte damit den achten Sieg in Serie. Zwar liegen die Mannheimer unverändert auf Rang acht, dürfen aber weiter auf die direkte Play-off-Qualifikation hoffen.
Während Titelverteidiger Eisbären Berlin, der längst als Vorrunden-Erster feststeht, bei den Iserlohn Roosters mit 2:1 nach Verlängerung gewann, kassierte der Tabellenzweite EHC Wolfsburg mit dem 1:3 im Nord-Derby bei Kellerkind Hamburg Freezers die dritte Niederlage hintereinander.
Die Mannheimer mussten vor 8922 Zuschauern in der heimischen Arena Schwerstarbeit verrichten, ehe der Sieg gegen Düsseldorf unter Dach und Fach war. Die Gastgeber erwischten durch einen Doppelschlag binnen zwei Minuten von Nathan Robinson und Ronny Arendt zwar einen Start nach Maß, doch die DEG kam mit fortdauernder Spielzeit immer besser ins Spiel. Beflügelt vom Anschlusstreffer drängten die Gäste im zweiten Drittel auf den Ausgleich, scheiterten aber ein ums andere Mal am starken Adler-Keeper Fredrick Brathwaite. Im letzten Abschnitt riss Mannheim wieder das Heft an sich und baute den Vorsprung durch Francois Methot und Marcus Kink weiter aus.
Berlin musste zum dritten Mal in Folge nachsitzen, konnte aber im Gegensatz zu den beiden vorigen Spielen diesmal die Partie in der Verlängerung entscheiden. Den entscheidenden Treffer in Iserlohn erzielte Richie Regehr nach 66 Sekunden. Die Berliner waren ohne Sven Felski angetreten, bei dem eine Schultereckgelenkssprengung diagnostiziert worden war.
Aus der DEG-Niederlage schlugen die Frankfurt Lions Kapital. Die Hessen siegten vor heimischer Kulisse dank Joey Tenutes Treffer im Schluss-Drittel mit 2:1 gegen die Krefeld Pinguine und verdrängten durch den vierten Sieg nacheinander die Düsseldorfer vom dritten Platz. Einen wichtigen Sieg feierten auch die Hannover Scorpions. Die Niedersachsen bezwangen Schlusslicht Kassel Huskies mit 3:2 und verbesserten sich auf Rang sechs, der noch den direkten Einzug in die K.-o.-Runde ermöglicht.
Weiter auf Kurs Richtung Play-off-Qualifikation befinden sich die Augsburger Panther, die das bayerische Derby gegen die Nürnberg Ice Tigers mit 3:1 gewannen. Eine bittere Niederlage kassierte Ex-Meister Kölner Haie. Die Domstädter verspielten gegen den ERC Ingolstadt eine 3:1-Führung und mussten sich nach Verlängerung mit 3:4 geschlagen geben. Kleines Trostpflaster: Durch die Krefelder Niederlage schob sich Köln auf Rang zehn, den letzten Pre-Play-off-Platz.
Quelle: dpa
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