14.02.2010, 21:18 Uhr
Eishockey-Meister Eisbären Berlin hat sich mit einer Niederlage in seine Olympia-Pause verabschiedet. Der überlegene DEL-Spitzenreiter verlor 2:4 (1:1, 1:2, 0:1) bei den Frankfurt Lions. Der Ex-Titelträger bleibt damit unter den besten Sechs der Liga, die direkt das Viertelfinale erreicishockey-Meister Eisbären Berlin hat sich mit einer Niederlage in seine Olympia-Pause verabschiedet. Der überlegene DEL-Spitzenreiter verlor 2:4 (1:1, 1:2, 0:1) bei den Frankfurt Lions. Der Ex-Titelträger bleibt damit unter den besten Sechs der Liga, die direkt das Viertelfinale erreichen.
Dies haben die Eisbären (103 Punkte) schon jetzt geschafft. Die letzten drei Spiele der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) vor der Vancouver- Pause finden am Dienstag statt.
Hannover (5:4 nach Penaltyschießen gegen Straubing), Augsburg (7:3 gegen Iserlohn), und Mannheim (4:3 gegen Krefeld) festigten ihre Positionen unter den ersten zehn der Tabelle. Der mühsame Scorpions-Sieg in Straubing durch den entscheidenden Penalty-Treffer durch Ben Cottreau ließ die Niedersachsen sogar auf den 6. Tabellenplatz vorrücken. Kurios die Partie in Augsburg: Nach verschlafenem ersten Drittel schlugen die Gastgeber im zweiten Durchgang kraftvoll zurück und drehten das Spiel mit Hilfe des überragenden Topscorers Brett Engelhardt. Er schoss in 17 Minuten vier Tore.
Der Meister aus Berlin musste in Frankfurt auf die drei Olympia-Fahrer Sven Felski, André Rankel und T.J. Mulock sowie drei Verletzte verzichten, aber auch Frankfurt fehlten gleich sechs Akteure. Nach schwachem Start waren die Berliner mit der Lions-Führung durch Derek Hahn (11.) im ersten Drittel noch gut bedient. Fünf Sekunden vor Drittelende sorgte Denis Pederson für den überraschenden Ausgleich.
Ex-Nationalspieler Aleksander Polaczek hatte danach für die Lions Pech mit einem Pfostenschuss (24.), besser machte es für Berlin Alexander Weiß (34.) in Überzahl. Doch nur zwei Minuten später überraschte Sean Blanchard aus spitzem Winkel Eisbären-Torhüter Rob Zepp, der den Sprung nach Vancouver nicht geschafft hatte. Nick Angell (38.) schoss die Hessen sogar erneut in Führung und verpasste mit einem Pfostentreffer das 4:2 (43.) in der zeitweise rasanten Partie. Für die Gäste traf Jeff Friesen nur das Gestänge (48.). Jeff Ulmer (52.) machte mit seinen 31. Saisontor dann alles klar.
Quelle: dpa
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