28.10.2010, 16:50 Uhr | dpa, sid
Brachte die Berliner Eisbären mit seinem Treffer auf die Siegerstraße: Constantin Braun. (Foto: imago)
Die Eisbären Berlin haben sich in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) zu einem knappen Sieg bei den Straubing Tigers gemüht. Der viermalige Meister setzte sich mit 2:1 durch und kletterte damit wieder in die obere Tabellenhälfte. Während in Niederbayern Tore Seltenheitswert besaßen, wurde den Fans in der bayrischen Landeshauptstadt ein Schützenfest geboten, an dessen Ende der EHC München die Hamburg Freezers mit 7:4 bezwang.
Die äußerst bescheiden in die Saison gestarteten Eisbären Berlin wollten in Straubing ihre Aufholjagd auf die DEL-Spitze einleiten. Spielerisch und läuferisch beherrschte das Team von Coach Don Jackson die Hausherren klar, nur die Chancenverwertung ließ zu wünschen übrig. Constantin Braun und Jeff Friesen brachten Berlin mit 2:0 in Führung, Derek Hahn gelang im zweiten Drittel der Anschluss. Weil die Eisbären auch beste Chancen ungenutzt ließen, mussten sie bis zum Schluss zittern, ehe der neunte Saisonsieg und damit die erfolgreiche Revanche für die 3:4-Heimniederlage vor vier Wochen feststanden.
Unterdessen hat der EHC Wolfsburg den Sprung an die Tabellenspitze verpasst. Das Team von Trainer Pavel Gross kassierte beim 1:3 in Krefeld nach zuletzt sieben Siegen die erste Niederlage und bleibt damit hinter Hannover Tabellenzweiter. Pinguin-Verteidiger Richard Pavlikovsky hatte mit zwei Tore großen Anteil am Erfolg der Hausherren.
In München gelang den Hausherren ein Traumstart, schon nach dem ersten Drittel lag der Aufsteiger scheinbar uneinholbar mit 5:1 in Führung. Hamburgs Trainer Stephane Richer hatte zu dem Zeitpunkt bereits seinen routinierten Torhüter Marc Lamothe gegen den erst 19 Jahre alten Niklas Treutle getauscht. Im zweiten Abschnitt fingen sich die Hanseaten und holten auf, weil München dem furiosen Auftakt Tribut zollte. Eric Schneider gelang kurz vor letzten Drittelpause ein psychologisch wichtiger Treffer für den EHC, der das Ergebnis am Ende souverän über die Zeit brachte. Im Tabellenkeller bleiben dagegen die Iserlohn Roosters nach der 4:5-Niederlage nach Verlängerung gegen die Nürnberg Ice Tigers.
Quelle: sid , dpa
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