24.11.2009, 21:25 Uhr
Frankfurt übernimmt die Tabellenführung in der DEL. (Foto: imago)Die Frankfurt Lions haben die Gunst der Stunde genutzt und die Tabellenspitze der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) erobert. Durch ein hart erkämpftes 5:3 nach 0:3-Rückstand gegen die Hamburg Freezers haben die Frankfurter (43 Punkte) den spielfreien deutschen Meister Eisbären Berlin (41) auf Rang zwei verdrängt.
Damit bauten die Lions ihre Erfolgsserie auf sechs Siege in Serie aus. Neuer Tabellendritter ist nach zuletzt zwei Niederlagen der EHC Wolfsburg (39), der überraschend deutlich 8:3 in Ingolstadt gewann und damit seinen höchsten Saisonsieg feierte.
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Vor 5000 Zuschauern starteten die Frankfurter auf eigenem Eis stark. Aber trotz Überlegenheit schafften sie die Führung nicht. Dafür erwischten die Freezers einen Start nach Maß: Das 1:0 für die Gäste, bei denen Torhüter Jean-Marcel Pelletier zunächst der überragende Mann auf dem Eis war, machte John Tripp nach 15 Minuten. Danach erhöhten Thomas Pielmeier und der Ex-Frankfurter Peter Ratchuk bis zum ersten Wechsel auf 3:0 für Hamburg. Im zweiten Drittel kamen die Frankfurter durch Derek Hahn und Joey Tenute auf 2:3 heran. Im letzten Durchgang beendeten sie den Hamburger Traum vom Überraschungssieg durch Treffer von Christoph Gawlik und Jeff Ulmer zum 4:3 (55.). Den Schlusspunkt für Frankfurt setzte Eric Schneider.
Der EHC Wolfsburg, der zuletzt zweimal verloren hatte, verbesserte sich durch den Auswärtssieg in Ingolstadt um einen Platz. Sebastian Furchner, Radek Krestan, Arvids Rekis, Kai Hospelt, John Laliberte, Mike Green, Ken Magowan und Rick Girard sorgten in einem Spiel mit insgesamt 52 Strafminuten für die Wolfsburger Trefferflut.
Der am Dienstag vom Klagenfurter HC verpflichtete Keeper Travis Scott kam beim Tabellen-Vorletzten Hannover Scorpions noch nicht zum Einsatz. Der 34-jährige Kanadier, der vor zwei Jahren bei den Kölner Haien spielte, musste dem Ungarn Levente Szuper den Vortritt lassen. Durch ein 4:1 in Augsburg konnten die Scorpions den vorletzten Platz verlassen.
Quelle: dpa
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