18.01.2012, 10:07 Uhr
Zwischenfall beim Aufwärmen: Taylor Hall von den Edmonton Oilers trägt eine heftige Schnittwunde davon.
Da hatte Taylor Hall Glück im Unglück. Bei einem schaurigen Unfall während des Aufwärmens kam der 20 Jahre alte Eishockey-Profi der Edmonton Oilers vor dem NHL-Spiel gegen die Columbus Blue Jackets glimpflich davon - wenngleich er eine heftige Schnittwunde am Kopf davontrug.
Hall war beim lockeren Einlaufen ausgerutscht und in die Bande geknallt, dort wollte sein Teamkollege Corey Potter eine Kollision vermeiden und über den am Boden liegenden Hall springen. Dabei traf er den Kanadier mit der messerscharfen Kufe im Gesicht und schlitzte ihm nur knapp oberhalb des Auges die Stirn auf. Während er sich ein Handtuch auf die tiefe Wunde presste, wurde Hall vom Feld geführt. Die Verletzung musste in der Kabine mit mehreren Stichen genäht werden.
Hall ging es danach den Umständen entsprechend gut. An dem Spiel, das die Oilers 2:4 verloren, nahm er aber nicht teil. Er selbst trug an den Folgen des Unfalls eine große Mitschuld, da er keinen Helm trug.
Potter ist schockiert: "Das war schrecklich! So will man niemals einen Teamkollegen das Eis verlassen sehen. Ich wollte nur aus dem Weg gehen. Zum Glück geht es ihm den Umständen entsprechend gut. Ich glaube, ich habe noch nie eine solch schlimme, tiefe und lange Wunde gesehen."
"Das war ein bizarrer Zwischenfall, aber er erinnert uns an die Helme und dass auch beim Aufwärmen etwas passieren kann", sagte Steve Tambellini, Generalmanager der Oilers. Hall wurde 2010 als erster Spieler des Auswahlverfahrens (Draft) gewählt. Schon in seiner ersten NHL-Saison erzielte er 22 Tore und 20 Assists.
Quelle: sid
Jörgi schrieb:
am 18. Januar 2012 um 16:42:26
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Berufsrisiko
wen juckts also, da gibts schlimmers ?
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Ex-Eisbärenspieler schrieb:
am 18. Januar 2012 um 16:05:57
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Unfälle....
hier wird wieder einmal richtig übertrieben. Unfälle gab es bei vielen Spielen bzw. Trainingseinheiten. Wenn ich die alle
aufzählen würde, dann glauben die welche diesen Sport noch nie gemacht haben, dass da nur brutale Menschen aufeinander losgehen. Das stimmt aber nicht. Alleine meine Blessuren sind eine Menge, aber dieser Sport ist und bleibt das schönste (neben meiner Familie) in meinem Leben. Sicherheitsvorkehrungen gibt es genug. Die ganzen Schützer (Protektoren) sind echt genug.
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Ex-Eisbärenspieler schrieb:
am 18. Januar 2012 um 16:01:45
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(1)
Verletzungsrisiko
ok Eishockey ist nicht Schach, das heißt durch die Körperbetonung ist ein gewisses Verletzungsrisiko nun mal nicht
auszuschließen. Ich hatte auch einen Mundschutz (Zahnschutz) wie beim Boxen, denn die Zähne waren wichtig. Helmgitter und Halb- bzw. Vollvisier hatte ich probiert aber es störte einfach. Das Visier lief an, und erschwerte die Sicht, das Gitter war immer ein kleiner Balken vor dem Auge, das hat wieder die Sicht gestört. Das hieß eben ohne Zusätze am Helm spielen.
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