12.05.2011, 12:28 Uhr
Auf ihn hört die Nationalmannschaft: Bundestrainer Uwe Krupp. (Foto: dpa)
Jetzt also doch: Uwe Krupp soll Bundestrainer der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft bleiben. "Wir werden uns mit ihm zusammensetzen und sprechen", kündigte DEB-Präsident Uwe Harnos am Tag nach dem WM-Aus im Viertelfinale in der Slowakei an. Harnos musste eingestehen, dass ihm alle anderen Kandidaten auf den Posten des Bundestrainers abgesagt hatten. Krupp hingegen weiß um seine starke Verhandlungsposition und knüpft seinen Verbleib an klare Bedingungen.
Verbandsboss Harnos gab zu, dass Krupp die einzig verbliebene Alternative sei. "Es gab eine Prioritätenliste. Auf der stand Ralph Krueger ganz oben", sagte der DEB-Präsident. Der ehemalige Schweizer Nationaltrainer steht beim NHL-Klub Edmonton Oilers aber noch bis 2012 unter Vertrag und hat dem DEB einen Korb gegeben. Auch Harold Kreis, derzeit Krupps Assistent, steht als Trainer der Mannheimer Adler nicht zur Verfügung. Gleiches gilt für die Nummer drei der Liste, Pavel Gross vom Vizemeister EHC Wolfsburg. Alle Tore und Highlights aus Deutschland-Schweden im Video
Der Frust über die Pleite sitzt tief, doch der deutsche Keeper will den Bundestrainer nach dem WM-Aus zum Bleiben überreden. zum Video
Bleibt also Krupp. Der 45-Jährige wechselt zwar zur neuen Saison zu den Kölner Haien, hatte aber schon vor Monaten angeboten, in Doppelfunktion Bundestrainer zu bleiben. Dies hatte Harnos aber stets kategorisch ausgeschlossen. Jetzt also die Kehrtwende. Nach den Gesprächen mit Krupp "werden wir noch mal mit der DEL sprechen und eine Entscheidung treffen", kündigte der Verbandsboss an. Am 16. Mai, wenn das DEB-Präsidium zu einer Sitzung zusammenkommt, soll dann alles in trockene Tücher gebracht werden. "Es liegt nicht in meiner Hand, das machen die ganz großen Leute", meinte Krupp dazu nur süffisant.
Der Bundestrainer selbst knüpft eine Fortsetzung seiner Arbeit denn auch an harte Bedingungen - und fordert damit Präsident Harnos heraus. "Grundvoraussetzung ist, dass das bestehende Team mit den Assistenten und Managern zusammenbleibt", sagte Krupp. Und er bekräftigte: "Franz Reindl gehört auch dazu." Der DEB-Sportdirektor war von Harnos vor der WM entmachtet worden und sollte künftig eigentlich nur noch als Generalsekretär fungieren. Den sportlichen Bereich wollte Harnos dem neuen Bundestrainer übertragen. Nun aber ist Harnos mit seiner zur Chefsache erklärten Suche nach einem Krupp-Nachfolger gescheitert. Und Krupp kann die Bedingungen diktieren.
Quelle: sid , t-online.de
kai schrieb:
am 12. Mai 2011 um 19:22:53
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Uwe Krupp
Uns Uwe des Eishockeys muss bleiben!!!
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sportsfan schrieb:
am 12. Mai 2011 um 18:30:56
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eitelkeiten
krupp weg haben zu wollen, das kann doch nur auf persönliche eitelkeiten und animositäten beruhen und nicht auf einem
nachvollziehbaren grund sich stützen. schön zu sehen, dass der herr oberfunktionär seine egoprobleme nicht auf dem rücken des deutschen eishockeys ausagieren konnte.
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Thomas Hillebrand schrieb:
am 12. Mai 2011 um 16:58:58
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Krupp muss bleiben
@ Frank:
vollkommen richtig. Dem ist nichts hinzuzufügen....
bleiben müssen sie
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