26.11.2011, 11:14 Uhr
Claudia Pechstein hat den ersten Weltcup-Sieg nach Ablauf ihrer Dopingsperre erneut nur knapp verpasst. Einen Tag nach Rang zwei über 3000 Meter belegte Claudia Pechstein auch über 1500 Meter den zweiten Platz. Sie musste sich nur der Kanadierin Christine Nesbitt geschlagen geben. Die 1000-Meter-Olympiasiegerin gewann in 1:56,10 Minuten vor Pechstein, die 1:56,77 Minuten lief.
Damit war die 39-Järige aber immer noch schneller als die drittplatzierte Weltmeisterin und Olympiasiegerin Ireen Wüst (1:57,00) aus den Niederlanden. In der Gesamtwertung ist Pechstein nun Dritte hinter Nesbitt und Wüst, die vor einer Woche das erste Weltcuprennen der neuen Saison gewonnen hatte.
"Ich habe mich auf die letzte Runde konzentriert. Das ist super, super gelungen", freute sich Pechstein. "Jedes Rennen, was ich auf dem Podium beende, ist ein Sieg für mich und tut der ISU ein bisschen weh", sagte die fünfmalige Olympiasiegerin. Gegen die Internationale Eislauf-Union kämpft sie um ihre Rehabilitierung. Pechstein war tags zuvor bereits über ihre Paradestrecke 3000 Meter Zweite geworden. Ihren bisher letzten Weltcup-Sieg hatte sie am 23. November 2008 in Moskau über 1500 Meter gefeiert.
Monique Angermüller und Gabriele Hirschbichler hatten dagegen keine Chance. Angermüller, die zuvor bereits die 500 Meter gelaufen war, wurde 18., Hirschbichler lief auf den 19. und damit vorletzten Platz.
Sprinterin Jenny Wolf hat hingegen ihren ersten Saisonsieg geschafft. Die Weltmeisterin gewann im kasachischen Astana über 500 Meter hauchdünn vor Olympiasiegerin Lee Sang-Hwa aus Südkorea und Nao Kodaira aus Japan.
Wolf und Lee kamen jeweils nach 37,98 Sekunden ins Ziel. Den Ausschlag gaben die zusätzlich herangezogenen vier Tausendstel gegenüber fünf von Lee. Kodaira landete in 37,99 Sekunden knapp geschlagen auf Rang drei. In der Gesamtwertung führt Lee vor Wolf.
Die Zuschauer sahen den Puck schon im Kasten, doch dann schafft Craig Smith das eigentlich Unmögliche. zum Video
Wolf feierte damit ihren insgesamt 59. Weltcupsieg. "Das war ziemlich cool, so knapp geht es selten aus", sagte Wolf. Rundum zufrieden war sie dennoch nicht: "Der ersten 300 Meter waren gut, am Ende fehlt noch ein bisschen die Kondition", sagte Wolf. Nach den Rängen sieben, drei und zwei sieht sich die 32-Jährige aber auf dem richtigen Weg.
Eine gute Leistung zeigte erneut Judith Hesse. Sie schaffte in 38,38 Sekunden mit Platz sechs ihre bisher beste Saisonplatzierung. Jennifer Plate (38,86) und Monique Angermüller (39,03) kamen auf die Ränge 13 beziehungsweise 17.
Wesentlich schlechter als vor einer Woche lief es für Angermüller. Nach Rang vier in Tscheljabinsk brach die Berlinerin auf der Schlussrunde ein und kam in 1:59,33 Minuten nur auf Platz 18. Gabriele Hirschbichler (2:00,40) belegte Rang 19. Die deutschen Männer waren über 500 Meter erneut nicht für die A-Gruppe qualifiziert. Den Sieg holte sich der Niederländer Jan Smeekens in 35,05 Sekunden mit einer Hundertstel Vorsprung auf den Südkoreaner Mo Tae-Bum. Durch Platz zwei behielt der Olympiasieger seine Führung in der Gesamtwertung.
Quelle: dapd , dpa
Gerhard schrieb:
am 26. November 2011 um 17:19:08
(10)
(1)
Pechstein
Hut ab vor einer großen Sportlerin, die niemals gedopt hat, die sich mutig wieder an die Weltspitze herangekämpft hat.
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Olli schrieb:
am 26. November 2011 um 15:27:21
(14)
(1)
Respekt
Alle Sportler sollten mit gleichen Maßstäben gemessen werden. 2011 wäre Pechstein gar nicht gesperrt worden. Das war damals ein
Farce. Von mir aus, dann ist Sie halt die beste Sportlerin unter den Doperinnen.
Und das Sie überhaupt dopt ist längst nicht bewiesen.
Wenn sie die Einzige unter den Spitzenleuten wäre, die dopte, dann müsste sie warscheinlich 10 Sec. schneller laufen als die Anderen. Entweder dopen alle oder niemand.
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dalan schrieb:
am 26. November 2011 um 15:18:53
(17)
(1)
Claudia Pechstein
Einfach top, was sie wieder erreicht, nach dieser peinlichen und üblen Attacke, die gegen sie gefahren wurde.
Vielleicht
hat da mal jemand ein schlechtes Gewissen...
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