26.03.2011, 18:06 Uhr | dpa
Frank Lampard (re.) bejubelt seinen Treffer zum 1:0. (Foto: dpa)
England bleibt auf dem Weg zur EM 2012 in Polen und der Ukraine weiter ungeschlagen. Die Mannschaft von Trainer Fabio Capello feierte im 101. Nachbarschaftsduell in Wales einen ungefährdeten 2:0-Erfolg. Frank Lampard per Foulelfmeter (7. Minute) und Darren Bent (15.) stellten in Cardiff die Weichen früh auf Sieg. "Wir haben sehr gut gespielt und Wales kaum Chancen gelassen", sagte Capello.
Die Three Lions haben in ihrer EM-Qualifikationsgruppe die Tabellenführung übernommen. Mit zehn Zählern schoben sie sich dank der besseren Tordifferenz am punktgleichen Kontrahenten aus Montenegro vorbei. Wales bleibt nach vier Niederlagen in vier Qualifikationsspielen abgeschlagenes Schlusslicht der Gruppe G.
Die Engländer hatten im unerwarteten 4-3-2-1-System mit Wayne Rooney und Ashley Young hinter der einzigen Spitze Bent keine Probleme. Schmerzlich war lediglich die Gelbe Karte gegen Rooney, der damit in der Partie gegen die Schweiz im Juni zuschauen muss.
Für Lothar Matthäus und Ottmar Hitzfeld ist die EM 2012 indes in weite Ferne gerückt. Die vom früheren DFB-Kapitän Matthäus trainierten Bulgaren und die Schweizer Nationalmannschaft unter Coach Hitzfeld trennten sich in Sofia 0:0. Beide Teams verpassten damit den so dringend benötigten Sieg und haben auf dem Weg zur Europameisterschaft den vielleicht vorentscheidenden Rückschlag kassiert. (Die Highlights im Video)
Lewan Kobiaschwili vom Zweitligisten Hertha BSC hat Kroatien auf dem Weg zur EM-Endrunde die erste Niederlage beigebracht. Kobiaschwili erzielte in der Schlussminute den Siegtreffer zum 1:0 (0:0)-Erfolg Georgiens in der Qualifikations-Gruppe F gegen den WM-Dritten von 1998. Kroatien führte die Tabelle mit zehn Punkten zunächst weiter an, kann aber von Griechenland (acht Zähler) noch verdrängt werden.
10 Jahre, 59 Tore und unvergessliche Momente stehen für den Nationalspieler zu Buche. Doch feiern möchte der 32-Jährige nicht. zum Video
Ganz eng geht es in Gruppe B zu. Spitzenreiter Russland (zehn Punkte) kam nicht über ein 0:0 in Armenien hinaus. Die überraschend starken Gastgeber sind nun seit vier Partien unbesiegt und haben bereits acht Zähler auf dem Konto. Auch die Slowakei liegt nach einem 1:0 in Andorra mit zehn Zählern auf EM-Kurs.
In der Partie zwischen Bosnien und Rumänien (2:1) in Gruppe D agierten aktuelle und frühere Bundesliga-Stars als Hauptdarsteller. Der beim VfB Stuttgart ausgemusterte Ciprian Marica hatte die Rumänen in Führung gebracht (29.), Vedad Ibisevic von 1899 Hoffenheim gelang der Ausgleich (65.), ehe der frühere Wolfsburger Edin Dzeko (83.) den Sieg für die Bosnier (7 Punkte) perfekt machte. Eine Überraschung gelang Albanien mit dem 1:0-Erfolg gegen Weißrussland (je 8 Punkte).
Die Gruppe H wird weiter von Norwegen mit zehn Punkten nach einem 1:1 (0:1) in Oslo gegen Dänemark angeführt. Dänemark hat als Dritter wie der Tabellenzweite Portugal nach vier Begegnungen sieben Zähler auf dem Konto.
(Highlights aus der EM-Qualifikation im Video)
dpa
Vince schrieb:
am 27. März 2011 um 18:24:32
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@Frauenfussball
Tut mir Leid. Ich sehe nicht, dass es beim Frauenfussball eine intelligentere Spielauffassung gibt und ich finde eine
Mannschaft anzufeuern heisst nicht das man keinen guten Fussball sehen will.
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englishman schrieb:
am 27. März 2011 um 14:51:08
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ergänzung
... und selbst wenn sie uns schlagen sollten bleibt noch Spanien ... wenn Deutschland mit Favorit ist , du in den Raum stellst das
wir Engländer die Deutschen schlagen könnten, wer macht dann hier wen zum Favoriten .... DU hast damit England zum Favoriten gemacht .... nur DU allein und kein englischer Fan ... denk mal drüber nach
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Matze schrieb:
am 27. März 2011 um 13:40:38
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Rule Britannia?!
Da sind die Engländer vermutlich direkt wieder EM-Favorit, aber auch nur in der englischen Bevölkerung. Immer so lachhaft
was auf der Insel vor jedem großen Turnier abgeht. IMMER Mitfavorit und IMMER enttäuschen sie nach so vollmundiger Ankündigung. Selbst wenn sie uns schlagen sollten im Turnier, bleibt im Finale immer noch Spanien und die sind für England gleich ZWEI Nummern zu groß.
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