03.09.2010, 12:38 Uhr | dpa
Fabio Capello steht in der Kritik. (Foto: imago)
Englands Nationaltrainer Fabio Capello hat sich vor dem EM-Qualifikationsauftakt gegen Bulgarien gegen harte Kritik in der britischen Presse gewehrt. "Erst schafft ihr den Gott, dann schafft ihr das Monster", sagte der Italiener zu Journalisten in seinem gewohnt leicht gebrochenem Englisch. "Wir haben ein WM-Spiel gegen Deutschland verloren, nachdem der Schiedsrichter einen Riesenfehler gemacht hat. Daran erinnert ihr Euch nicht mehr."
Die Wertschätzung Capellos, einem der erfolgreichsten Vereinstrainer der Welt, war nach den schlechten WM-Auftritten der Three Lions und insbesondere nach der 1:4-Schlappe gegen Deutschland drastisch umgeschlagen. Dem zuvor allseits gelobten 64-Jährigen wurden unter anderem mangelnde Fach- und Englischkenntnisse unterstellt. Zahlreiche Zeitungen forderten ihn rüde zum Rücktritt auf. Das auflagenstärkste Boulevardblatt "The Sun" klebte ihm auf einer Fotomontage unlängst Eselsohren an.
"Eure Meinung über mich hat sich seitdem komplett geändert. Ihr habt eine Menge geschrieben, aber ich lebe mit der Situation», sagte Capello und gab sich nach außen von der Kritik unbeeindruckt. "Das ist kein Problem für mich. Ich kann mich noch erinnern, was ihr nur kurze Zeit vorher über mich geschrieben habt."
Der Italiener mokierte sich über die taktischen Vorhaltungen der Journalisten, die ihm andere Spielformationen empfohlen hatten. "Ihr seid eine Menge Trainer. Gibt es einen Unterschied zwischen 4:4:2, 4:5:1 oder 9:1?", fragte Capello rhetorisch. "Heute greifen alle an, und alle verteidigen. Das ist der moderne Stil." Der englische Verband hatte vor der WM den Vertrag mit Capello verlängert und - wohl auch aus finanziellen Gründen - nach der WM an ihm festgehalten.
Quelle: dpa
J schrieb:
am 4. September 2010 um 13:00:32
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@Sepp
Und genau so siehts aus!!!!!!
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Sepp schrieb:
am 4. September 2010 um 11:20:03
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@Jan
Das Leben findet aber eben nicht im Konjunktiv statt. Hätte, wäre, wenn und aber zählt nicht. Das unsere Jungs nach einem möglichen
2:2 eingebrochen wäre ist spekulativ. Halten wir uns an etwas greifbaren, nämlich den Fakten. Betrachten wir diese, haben wir das Spiel bis auf 15 Minuten dominiert und uns doppelt soviel Chancen wie England herausgespielt. Der Sieg war hochverdient, ob nun Tor oder nicht, spielt da keine Rolle. Gewonnen hätten diese Engländer gegen uns an diesem Tag auf keinen Fall
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Jan schrieb:
am 4. September 2010 um 02:09:57
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England
Wenns 2:2 gestanden haette, haette England das Rennen gemacht. Beim Stand von 2:0 zwei gegentore innerhalb von 5 min zu kassieren,
waere zu bitter fuer Jogis 11 gewesen. Gut fuer uns, dass es nicht gezaehlt wurde.
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