13.10.2010, 14:47 Uhr | dpa
Ashley Young mit Bruchlandung: Eins sinnbildliche Aktion für das englische Nationalteam. (Foto: imago)
Die blamable WM ist kaum vergessen, da hat Englands Millionenensemble erneut den Zorn der Fans auf sich gezogen. Mit ihrer peinlichen Nullnummer im EM-Qualifikationsspiel gegen Fußballzwerg Montenegro ernteten sie jede Menge Hohn und Spott. Im Mutterland des Fußballs ist der Katzenjammer nach dem ersten Punktverlust erwartungsgemäß groß. "Wie deprimierend, wie peinlich", stöhnte der "Daily Telegraph". Kein Biss, keine Leidenschaft, kein Aufbäumen - "Nicht gut genug. Noch nicht mal annähernd gut genug", urteilte "The Mirror". (Video: Serbische Randalierer provozieren Spielabbruch)
Als Sündenbock hat der Boulevard einmal mehr Trainer Fabio Capello auserkoren. Die "Sun" rechnete vor: "Sechs Millionen Jahresgehalt - und wir können immer noch keine Fußballzwerge schlagen. Capellos Fehlzünder griffen erneut ins Klo. Dabei hätte England Hackfleisch aus dem kleinen Montenegro machen sollen."
Der italienische Coach war um Schadensbegrenzung bemüht. "Wir müssen es hinnehmen. Das ist Fußball, nicht Boxen, wo man gewinnt, weil man den Gegner öfter niederschlägt." Dabei konnte England das 0:0 fast noch als Punktgewinn verbuchen, denn mit Milan Jovanovic' Lattentreffer sieben Minuten vor Schluss hatten die Gäste im Wembley-Stadion die beste Chance und England jede Menge Glück, dass es am Ende nicht noch zum Super-Gau kam.
Die Montenegriner verteidigten dagegen tapfer ihren Spitzenplatz in der Gruppe G und bleiben die Überraschung der EM-Qualifikation. "Das übertrifft all unsere Erwartungen", jubelte Trainer Zlatko Kranjcar.
Nach dem abgebrochenen Spiel in Genua liefern sich serbische Hooligans Straßenschlachten mit der Polizei. zum Video
Der "Daily Telegraph" haute Wayne Rooney und Co. die Dimensionen des Duells um die Ohren. "Die jüngste Fußballnation der Welt trotzt England ein Unentschieden ab, dem selbst ernannten Mutterland des Fußballs, das seit 1872 spielt." Gemessen an diesem traurigen Abend habe sich die Spielweise seitdem nicht sonderlich entwickelt. "Capellos neue Ära erleidet den ersten Rückschlag", stellte die "Times" fest. "Der Optimismus nach den beiden Siegen über Bulgarien und die Schweiz vergangenen Monat hat sich schnell verflüchtigt, und es bleibt jetzt kaum noch Raum für Fehler. Nur drei Monate nach dem WM-Debakel steht England wieder unter Druck."
Quelle: dpa
Nörgler schrieb:
am 13. Oktober 2010 um 18:29:20
(0)
(0)
England
Mal abgesehen von diesem Dilemma. Was bringt es denn eigentlich, wenn
Nationen einen fremden Trainer an Land ziehen? Hat das
irgendwann schon mal zu einem Durchbruch geführt oder ist das Land so arm an guten Fußballern, dass es keiner wagt, mal selbst das Zepter zu schwingen?
& Mio bekommt Capello pro Saison-für was?? Ich wette, hätte SIR ALEX
das zepter in der Hand, würde England international anders dastehen.
mehr
Kommentar melden
seemine schrieb:
am 13. Oktober 2010 um 18:06:08
(0)
(0)
hohn und spott
Ein Unentschieden sagt noch garnichts aus. Keine Panik. England qualifiziert sich. England kann sich steigern und wird es.
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Attraktive und sportive Mode für Sie und Ihn: kompromisslose Qualität, die überzeugt. zum Special
Entdecken Sie die neuen Kollektionen zu Top-Preisen: jetzt online bestellen! zu den Angeboten
Zeigen Sie Flagge - alles für die per- fekte EM-Party in Schwarz-Rot-Gold.
von GINGAR.de
Damenmode in den schönsten Sommerfarben - online bestellen und sparen. bei KLiNGEL.de
Ein Who is Who der kuriosen Art bringt viele in Verlegenheit. Video
Tippgigant: Alle vier EM-Gruppen in der Übersicht. zum Spielplan