11.03.2010, 20:00 Uhr | dpa
Valencias David Navarro (re.) attackiert Claudio Pizarro im Strafraum. (Foto: Reuters)
Dank eines rätselhaften Elfmeters hat sich Werder Bremen eine günstige Ausgangsposition im Kampf um den Einzug ins Viertelfinale der Europa League verschafft. Nach dem von Torsten Frings verwandelten Strafstoß (24. Minute) erreichten die Hanseaten ein 1:1 (1:0) beim FC Valencia und damit ein gutes Resultat vor dem Rückspiel am 18. März im Weserstadion.
Nach einer Roten Karte gegen Ever Banega gelang den Spaniern in Unterzahl durch Juan Manuel Mata (57.) aber noch der verdiente Ausgleich.
Nicht die favorisierten Spanier, sondern der Bundesliga-Sechste bestimmte eine Halbzeit lang Zeit, Tempo und Rhythmus der rasanten Partie. Die Bremer traten selbstbewusst und spielfreudig auf und überraschten damit auch ihren Gegner. Doch unter dem zunehmenden Druck von David Villa und Co. verlor die Abwehr nach der Pause mehr und mehr die Ordnung. Mit seiner Parade gegen David Navarro (78.) verhinderte der überragende Tim Wiese einen Rückstand für sein Team, das kommende Woche auf Philipp Bargfrede verzichten muss. Der Abwehrspieler sah seine dritte Gelbe Karte im Wettbewerb.
Ohne jeden Respekt gingen die Bremer die Aufgabe im Hexenkessel des Mestalla-Stadions an. Schon nach fünf Minuten hätte Özil die Norddeutschen in Führung bringen können, doch der von Claudio Pizarro glänzend in Szene gesetzte Nationalspieler zielte knapp über das Tor. Werder machte weiter Druck, profitierte beim Führungstor aber auch von einem wohl gesonnenen Schiedsrichter. Nach einem Körperkontakt zwischen Banega und Pizarro deutete der englische Referee Martin Atkinson zur Überraschung aller auf den Elfmeterpunkt. Frings ließ sich die Chance zum wichtigen Auswärtstor für Werder nicht entgehen.
Doch die Führung verlieh dem Spiel der Hanseaten keine Sicherheit, denn plötzlich drehte der Tabellen-Dritte der Primera Division auf und stand gegen wankende Bremer gleich mehrfach dicht vor dem Ausgleich. In diesen zehn bangen Minuten erwies sich Wiese als Rückhalt. Seine größte Tat vollbrachte der Schlussmann, als er einen 16-Meter-Schuss des Argentiniers Banega (33.) mit den Fingerspitzen an den Pfosten lenkte. Aber auch Thomas Schaafs Team setzte weiter offensive Nadelstiche. Der quirlige Marin fand jedoch in Keeper Cesar Sanchez seinen Meister (35.).
Das Offensiv-Spektakel setzte sich im zweiten Durchgang fort. Nach vergebenen Großchancen von Pizarro (49.) und Pablo Hernandez (50.) überschlugen sich die Ereignisse. Banega musste wegen einer angeblichen Tätlichkeit gegen Marin vom Platz, dann gelang Mata nach einer der wenigen Unsicherheiten in der Bremer Hintermannschaft das 1:1. Trotz Überzahl gelang es den Bremern in der Schlussphase kaum noch, sich vom Druck zu befreien und für Entlastung zu sorgen.
Quelle: dpa
rmncfs99 schrieb:
am 12. März 2010 um 10:04:45
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valencia bremen
also für uns deutsche in der UEFA wertung super.. aber extrem traurig. der UN-parteiische Schiedsrichter.. naja.. nehmen wir
da UN weg, das trifft es besser.
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Fan schrieb:
am 12. März 2010 um 08:37:48
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Valencia-Bremen
Hat der Kommentator ein anderes Spiel gesehen????
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Danny schrieb:
am 12. März 2010 um 05:27:43
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Schiedsrichter spielte 'Ich sehe was, was du nicht siehst!'
Selbst als Werder-Fan muss ich mich nach diesem Spiel doch stark über die
Entscheidungen des Unparteiischen wundern. Nach Lust und Laune einen Elfer zu geben, den kein anderer gesehen hat und aus heiterem Himmel eine Rote Karte zu zeigen war einerseits amüsant andererseits merkwürdig mitanzuschauen. Klar sagte Marin im Interview nach dem Spiel, der Gegenspieler hätte ihm ins Gesicht geschlagen oder gegriffen, aber es fällt mir schwer, das als so dramatisch einzustufen, ohne es gesehen zu ha
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