20.07.2011, 10:58 Uhr
Wolfgang Hambüchen (re.) sieht seinen Sohn Fabian auf einem guten Weg in Richtung Comeback. (Foto: imago)
Das am Montag verkündete Comeback des deutschen Turnstars Fabian Hambüchen sorgt innerhalb des Deutschen Turner-Bundes (DTB) bereits für Wirbel. Nachdem Bundestrainer Andreas Hirsch einen Start des Reckweltmeisters von 2007 am Sprung und Boden bei den Weltmeisterschaften im Oktober in Tokio bereits kategorisch ausgeschlossen hatte, schoss Hambüchens Vater Wolfgang zurück. "Hätte Hirsch enger Kontakt mit uns gehalten und ihn vielleicht auch mal persönlich bei seinem Aufbautraining besucht, hätte er mit Sicherheit festgestellt, dass Fabian auf einem sehr guten Weg ist und sich an der Situation nichts geändert hat", sagte er der "Bild"-Zeitung.
Hirsch hatte Hambüchen, der sich im Januar die Achillessehne im linken Fuß gerissen hatte, nahegelegt, sich einer neuen Rolle im deutschen Team annehmen zu müssen. "Fabian hat jetzt fast ein Jahr Wettkampfabstinenz. Die Situation für ihn hat sich gewandelt. Er muss nun zeigen, welche Rolle er in Zukunft ausfüllen kann", sagte Hirsch. Der 23 Jahre alte Olympiadritte hatte seine Rückkehr auf die Turnbühne Anfang der Woche auf den 13. August terminiert, wenn in Altendiez um die Startplätze für die Weltmeisterschaft geturnt wird.
Quelle: dapd
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