01.07.2011, 07:10 Uhr
Christoph Daum hat kein Verständnis für den Umgang des DFB mit Michael Ballack. (Foto: imago)
Seit dem Bundesliga-Abstieg mit Eintracht Frankfurt ist es um Trainer Christoph Daum ruhig geworden. Nun meldet er sich zurück und übt Kritik am Umgang des DFB mit Michael Ballack. Er habe den Rücktritts-Streit der beiden Parteien "mit völligem Unverständnis" verfolgt, sagte der 57-Jährige im Interview mit dem "Express". "Ich weiß nicht, was der DFB sich von dieser Pseudo-Diplomatie erhofft hat. Entweder ist jemand gut genug für die Nationalelf – dann spielt er auch. Ist er es nicht, muss man ihm es klar sagen. Aber herumeiern geht nicht. Das hat Michael nicht verdient."
Für Daum zähle der Capitano zur Weltklasse, "wenn er körperlich fit ist. Er hat seine Qualitäten in den letzten Jahren oft genug bewiesen. Ich bleibe dabei: Er ist und bleibt ein Ausnahmespieler."
Ob Ballack wirklich ein Ausnahmespieler ist, wurde zuletzt infrage gestellt. In ein paar Jahren sei der Mittelfeldspieler vergessen. Daum bezeichnet dies als "Blödsinn". In zehn Jahren werd man erst recht erkennen, "wie gut er war für den deutschen Fußball".
Der ersten Abstieg seiner Trainer-Laufbahn hat dem Trainer zugesetzt. Das gibt er zu. "Der Abstieg war sehr schmerzhaft. Es war ein harter Schlag. Ich habe oft überlegt, was ich falsch gemacht habe", sagte Daum. Aber, er und die Mannschaft hätten "alles versucht. Die Spieler haben super mitgezogen, der ganze Klub hat sich unglaublich verhalten. So etwas habe ich selten in meiner Karriere erlebt", sagte er.
Daum bezeichnete den Aussetzer von Stürmer Theofanis Gekas gegen den FC Bayern München als entscheidend für den Abstieg: "Hätte Gekas das 2:0 gegen die Bayern geschossen, wäre der Abstieg kein Thema geworden." Er gibt dem Griechen aber nicht die Alleinschuld. "Dazu kam das unglaubliche Verletzungspech. Die anderen Klubs haben eine Erfolgsgeschichte hingelegt."
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Quelle: t-online.de
ralf schrieb:
am 1. Juli 2011 um 08:38:16
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Fall Ballack
U. Seeler und F. Beckenbauer waren Ausnahmespieler.
Ballack ist noch nicht einmal Mittelmaß - nur Überheblich und Arrogant
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Alibaba schrieb:
am 1. Juli 2011 um 08:32:04
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blödeln
Wäre Herr Daum mit Frankfurt nicht abgestiegen , würden sich seine Kritiker ganz schnell wieder unter ihre Steine verkriechen.
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Peschl schrieb:
am 1. Juli 2011 um 08:26:55
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Daum
Daum hat recht mit seiner Kritik am DFB bezüglich Ballack. Löw & Co haben Hinhaltetaktik betrieben waren feige und nicht ehrlich.
Richtig wäre es gewesen, Ballack gleich reinen Wein einzuschenken und ihn zu verabschieden. Denn von Anfang an war klar, dass man ihn in der Nationalelf nicht mehr haben will. Mit dieser Verhaltensweise haben sich die Herren Bierhoff, Löw und Zwanziger keinen guten Dienst erwiesen
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