13.11.2011, 11:35 Uhr
Pech für Sebastien Loeb: Ein Falschfahrer im öffentlichen Straßenverkehr hat den frisch gebackenen Weltmeister bei seiner Triumphfahrt bei der Wales-Rallye gestoppt. Der achtmalige Champion stieß am Schlusstag auf der Verbindungsetappe zwischen der 18. und 19. Wertungsprüfung mit seinem Citroen DS3 schuldlos mit einem zivilen Fahrzeug zusammen. Ein Zuschauer aus Spanien kam offenbar mit dem Linksverkehr in Wales nicht zurecht.
"An einer engen Stelle führte die Straße über eine Kuppe. Das Auto kam direkt auf uns zu, weil der Fahrer auf der verkehrten Seite fuhr. Der Aufprall war nicht sehr hart, aber das Auto ist kaputt", sagte der Weltmeister. "Es war kein großer Aufprall, aber unser Kühler war kaputt. Das war's dann", erklärte Loeb, der den Unfallgegner sogar kannte. Es war ein Freund von Loebs früherem Teamkollegen und heutigen Mini-Piloten Dani Sordo. "Zum Glück war es kein Kumpel von Latvala", scherzte Loeb.
So war der Weg für den finnischen Ford-Piloten Jari-Matti Latvala frei, der seinen ersten Saisonsieg mit 3:42,9 Minuten Vorsprung vor dem Norweger Mats Östberg in einem weiteren Ford Fiesta feierte. Henning Solberg aus Norwegen komplettierte den Dreifach-Erfolg für Ford zum Saisonabschluss. Loeb hatte sich zum Zeitpunkt des Unfalls noch einen heißen Kampf mit Latvala geliefert, nachdem er schon zwei Tage zuvor seinen achten Titelgewinn in Serie perfekt gemacht hatte.
Latvalas Landsmann und Teamkollege Mikko Hirvonen hatte seine letzte Titelchance durch einen vorzeitigen Ausfall vergeben. Deshalb störte Loeb der eigene Ausfall nicht mehr wirklich. "Wir sind Weltmeister, also kein Problem", sagte Loeb nach dem kuriosen Unfall. "Ich bin noch ausgewichen, er im Reflex auch", sagte er: "Aber leider war er Spanier." Und zog so nach rechts anstatt nach links.
Quelle: dpa , dapd , sid
Rabattvertrag schrieb:
am 13. November 2011 um 17:00:31
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Hä?
Die fahren Rallye auf öffentlichem Straßenverkehr?
Spinnen die, die Briten? Das ist kriminell, egal wer angeblich schuld an diesem
Unfall ist. Wäre der angeblich Unschuldige keine Rallye gefahren, sondern mit normaler Geschwindigkeit unterwegs gewesen, hätte er mit großer Wahrscheinlichkeit noch bremsen und/ oder ausweichen können.
Krank!
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Franzl schrieb:
am 13. November 2011 um 16:13:40
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Jo mei
Jo mei, so is das halt im vereinigten Königreich: Die denken anders, die fahren anders, die sind ganz und gar anders. Sie sind
einfach nicht normal. Wie sagte Asterix: Sie spinnen halt die Engländer (und nicht nur die Römer). Und wie sagte Otto: Zaun drumherum, Dach drüber und wir haben endlich Ruhe vor diesem saufenden und sich schlagenden Volk. Bestes Beispiel für letzteres ist Wayne Rooney. Wenn der gegen einen Ball tritt, denkt er, den müßte man verprügeln. Deshalb wird jetzt Blei eingebaut
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Coco schrieb:
am 13. November 2011 um 13:30:12
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@ Gerd
Hi,
da steht doch nix über Rossi drin,
wie kann man dann nur bezug auf den nehmen!
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