07.12.2011, 13:20 Uhr
Philipp Lahm (li.) und Edin Dzeko treffen in Manchester wieder aufeinander. (Quelle: imago)
Kaffeefahrt, Adventsreise, vorweihnachtliche Shoppingtour - es gibt viele Worte, die das letzte Champions-League-Vorrundenspiel des FC Bayern München bei Manchester City (ab 20.30 Uhr im Live-Ticker) beschreiben. Denn immerhin steht der deutsche Rekordmeister schon als Gruppensieger fest, und weil eine kleine Grippewelle an der Säbener Straße grassiert, werden gegen die Millionentruppe aus der Premier League auch direkt mal einige Stars geschont. Arjen Robben und Toni Kroos sind gar nicht erst mitgefahren, und Mario Gomez und Thomas Müller werden sich gut überlegen, ob ein Einsatz auf der Insel Sinn macht, wenn doch die Nase läuft.
Trotzdem bestiegen die Bayern-Stars in gemütlicher Vorweihnachts-Stimmung den Airbus nach Manchester, fast so, als sei das Ziel, vor dem Spiel in der Innenstadt noch ein paar Weihnachtsgeschenke zu kaufen. Dabei soll es gar nicht die Intention der Bayern sein, irgendwelche Geschenke zu verteilen. "Wenn ManCity rausfliegt, ist ein gefährlicher Konkurrent draußen", sagte Bayern-Präsident Uli Hoeneß ohne einen Hauch weihnachtlicher Güte. "Es geht ums Prestige. Es ist selbstverständlich, dass ein Verein wie der FC Bayern seriös auftritt", kündigte daher auch Trainer Jupp Heynckes an.
Während der englische Liga-Krösus als Gruppendritter (sieben Punkte) für das Weiterkommen unbedingt einen Sieg braucht und gleichzeitig auf Schützenhilfe des noch punktlosen Schlusslichts FC Villarreal gegen den SSC Neapel (acht Zähler) angewiesen ist, könnten die Bayern den Trip auf die Insel als Lustreise genießen. Doch das ist, so betonen alle Beteiligten, nicht mit dem Selbstverständnis des FC Bayern zu vereinbaren. "Es gibt Punkte fürs UEFA-Ranking, und außerdem sind 800.000 Euro eine schöne Weihnachtsprämie. Wir fahren da nicht hin um abzuschenken. Das ist nicht Bayern München. Und das werden wir auch nicht einführen bei Bayern München", sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge.
Zumal nach der Rückeroberung der Tabellenspitze in der Bundesliga keinesfalls der wieder eingekehrte Weihnachts-Frieden gefährdet werden soll. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir da mit einer laschen Einstellung reingehen", meinte Nationalspieler Thomas Müller. Ziel sei es, sich im Prestigeduell "zu beweisen und gut zu verkaufen". Dass das Ganze ohne Druck passiere, sei "eine sehr gute Situation für uns". Das erspare "eine ganze Menge Nervenkitzel", ergänzte Hoeneß. Zudem könnte der Champions-League-Sieger von 2001 mit einem Erfolg beim englischen Pokalsieger ausgerechnet in der von vielen zunächst gefürchteten "Todesgruppe" einen Vereinsrekord aufstellen. Denn 16 Punkte holte noch keine Bayern-Mannschaft in der Vorrunde seit Einführung der Königsklasse.
Heynckes kündigte dennoch an, gegen City rotieren zu wollen, quasi gezwungenermaßen. Kein Robben, kein Kroos, dazu die angeschlagenen Gomez, Müller sowie Daniel van Buyten und Danijel Pranjic: Man müsse abwarten, "wie sie sich fühlen", wagte Heynckes in Bezug auf seine Aufstellung keine Prognose. Einzig, dass der abwanderungswillige Ivica Olic sowie Anatoli Timoschtschuk von Beginn spielen werden, gilt als sicher. Und, dass der zuletzt unzufriedene Brasilianer Rafinha als Rechtsverteidiger auflaufen und Jerome Boateng dafür gegen seinen Ex-Klub in die Innenverteidigung rücken wird.
Quelle: t-online.de , dpa , sid
Simö schrieb:
am 7. Dezember 2011 um 19:46:29
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FCB
Eigentlich hat der FCB keine B-Mannschaft. Diese Spieler die heute spielen, würden in anderen Vereinen Deutschlands ständigt in der
Startelf spielen. Es ist auch einfach traurig, dass den Bayern vorgeworfen wird, dass sie die Spieler, die ja Krank sind, aus taktischen Gründen nicht spielen lassen. Es geht ja auch um eine Menge Geld, dass auch die Bayern brauchen können! Ich bin mir sicher, dass deshalb immer in der CL der bestmöglichste Kader aufläuft! Auf gehts Bayern!!!
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expert schrieb:
am 7. Dezember 2011 um 19:41:25
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ManCity
Alle Spitzenclubs spielen mit b- oder c-manschaft- wenn alles klar ist!!!!
siehe gestern Barcelona, Arsenal -heute Bayern Madrid
usw
Verletzungsgefahr zu groß, Chancen für die Bankdrücker
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sepp schrieb:
am 7. Dezember 2011 um 19:04:23
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Schade für Neapel,
dass sie mit Mnchen einen Verein in der Gruppe haben dem der FairPlay Gedanke nur dann ins Hirn kommt, wenn es um sie
selbst geht. Ginge es jetzt ums weiterkommen würden einige Spieler auf dem Feld stehen die man jetzt zum abschenken nicht gebrauchen kann. Eigentlich eine Schande!
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