28.04.2011, 14:25 Uhr
Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge bleibt hart. (Foto: dpa)
Die Rettung des hoch verschuldeten Zweitligisten TSV 1860 München droht zu scheitern. Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge stellte in der Stadionzeitung zum Bundesliga-Heimspiel gegen Schalke 04 klar, dass die Bayern nicht zu einem Schuldenverzicht bereit seien. Der mögliche Löwen-Investor Hasan Abdullah Ismaik aus Jordanien hatte diesen von den Gläubigern gefordert.
"Der FC Bayern erwartet vom TSV 1860 München und seinem möglichen Investor, die Verbindlichkeiten zum vereinbarten Zeitpunkt voll zurückzuzahlen", schrieb Rummenigge.
Nach Angaben des Bayern-Bosses belaufen sich die aktuellen Verbindlichkeiten der Löwen gegenüber der Allianz Arena Stadion GmbH auf 2,1 Millionen Euro. "Es ist kein Thema, dass der FC Bayern einem Schuldenverzicht zugunsten des TSV 1860 und somit auch gegenüber einem möglichen Geldgeber der Löwen zustimmen würde", erklärte Rummenigge.
Der jordanische Unternehmer Ismaik soll den Sechzigern angeboten haben, für 13 Millionen Euro 49 Prozent der Kommanditgesellschafts-Anteile zu übernehmen. Seinen Einstieg beim TSV 1860 soll der Multimillionär mit der Bedingung verknüpft haben, dass die Gläubiger des Klubs auf 60 Prozent ihrer Forderungen verzichten. Ismaik ist angeblich nur bereit, maximal fünf Millionen Euro der Rückstände zu tragen. Die Altschulden des Traditionsvereins sollen bei 14 Millionen Euro liegen.
Quelle: dpa
Bochmann Uwe Zeller Berg Aue schrieb:
am 29. April 2011 um 19:49:12
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Kein Schuldenerlass für 1860, Geld für Aue
Was will 1860 München?
Aue muß in die 1.Liga!!Kostet es was es wolle!
Wir haben keine
Schulden, sondern nur Schuldgefühle unseren
Fan`s und Sponsoren gegenüber.
DerAufstieg muß sein!!
Egal wie.
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Harald schrieb:
am 29. April 2011 um 09:31:08
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Also, doch
Jetzt ist eingetreten, was ich schon im Artikel "Investor Ismanik setzt 1860 München unter Druck" gesagt habe. Wenn nur ein
Gläubiger nicht seinen Forderungen nach kommt, platzt der ganze Deal. Ich hoffe Rummenigge steht dazu, was er da gesagt hat. Denn noch ein Zugeständniss mit den Löwen kann sich der FC Bayern mit seinen Fans nicht mehr leisten. Wenn es ein seriöeser Investor wäre, dann würde er die Gesammtschulden übernehmen, und nicht daraus Kapital zu schlagen.
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Vince schrieb:
am 29. April 2011 um 08:33:42
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1860
Sperrt diesen Dilettantenverein endlich zu. Damit verschwinden dann auch einige, dieser grauenhaft dummen 60ziger Fans. Ich bin kein
Bayernfan, aber auch ich würde hier kein Geld mehr auslegen oder schenken.
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