26.11.2009, 09:36 Uhr
Luca Toni auf der Tribüne beim Spiel gegen Haifa. (Foto: imago)Das zerrüttete Verhältnis zwischen Weltmeister Luca Toni und Louis van Gaal hält den FC Bayern München weiter in Atem. Wegen seiner jüngsten Kritik am Trainer bittet der Rekordmeister den Stürmer erneut zur Kasse - und zwar ordentlich.
"Die Äußerungen sind nicht akzeptabel. Er hat eine Gesamtgeldstrafe bekommen von 25.000 Euro", sagte Uli Hoeneß. Damit ist alles abgegolten. Eine Entschuldigung steht noch aus. Wenn das passiert, denke ich, dass es noch eine Chance gibt“, so der Manager.
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Anders äußert sich van Gaal: "Der Spieler hat selbst angegeben, dass er weg will. Okay, dann muss er sich einen anderen Klub suchen, denke ich." Verschiedene Meinungen gibt es über das Vorgehen. "Natürlich habe ich einen Einfluss, aber der Vorstand wird das entscheiden", sagte der Trainer. Dagegen betonte Sportdirektor Christian Nerlinger: "Es ist jetzt Sache des Trainers, wie er das löst." Van Gaal spielte den Ball daraufhin zurück zum Stürmer: "Ich mache keine Kompromisse. Jeder Spieler hat seine Chance, aber jeder Spieler muss auch den Anforderungen von einem Profispieler bei Bayern München entsprechen. Das muss er erst machen und dann sehen wir weiter."
Beim wichtigen Champions-League-Sieg gegen Maccabi Haifa (1:0) saß der Italiener - obwohl er fit ist - nur auf der Tribüne. Offenbar wollte van Gaal dem Angreifer mit der Suspendierung einen Denkzettel verpassen. Es ist aber offensichtlich, dass der Konflikt zwischen Toni und van Gaal eine weitere Eskalationsstufe erreicht hat.
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Rund zwei Wochen nach seiner Stadionflucht gegen Schalke 04 und einer ersten Geldstrafe durch den Vorstand hatte sich der Angreifer zuvor in italienischen Medien erneut über van Gaal beklagt. "Seit vier Monaten“ - und damit von Anfang an - habe er "Probleme" mit dem Niederländer. Toni reicht es: "Unser Verhältnis ist so gut wie am Ende."
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Der Bruch zwischen dem Star, der einst 51 Tore in 81 Pflichtspielen für die Bayern erzielte, und dem Trainer scheint also kaum mehr zu kitten. Da passt die Meldung des spanischen Radiosenders „Cadena Ser“ ins Bild, dass der FC Valencia an den Diensten des Torjägers interessiert ist. Es ist sogar von einem Wechsel im Januar die Rede. Zuvor hatten auch italienische Medien übereinstimmend von einer Einigung zwischen Toni und Valencia berichtet.
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Quelle: t-online.de
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