26.08.2008, 08:46 Uhr
Ist bei den Bayern unzufrieden, weil er zu oft auf der Bank sitzt: Lukas Podolski. (Foto imago)Das öffentliche Werben des 1. FC Köln um Stürmer Lukas Podolski ist für Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge bloß leeres Gerede. "Die Absicht finde ich sehr interessant. Aber bis auf große Ankündigungen war da bis jetzt nichts. Es gab keine Taten des 1. FC Köln", sagte der FCB-Vorstandsvorsitzende der "Bild"-Zeitung.
Die Wechselgerüchte um eine Rückkehr von Podolski in die Domstadt hatten zuletzt neue Nahrung bekommen, nachdem der Nationalstürmer trotz zuvor guter Leistungen beim Auswärtsspiel in Dortmund nur auf der Bank saß.
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So äußerte Kölns Präsident Wolfgang Overath sein unverhohlenes Interesse an einer Rückkehr des Eigengewächses: "Wir werden in jeder Transferperiode um ihn kämpfen. Poldi kommt irgendwann zurück." Der Vizepräsident des FC, Jürgen Glowacz, schlug in die gleiche Kerbe: "Wenn wir ein Zeichen von den Bayern bekommen, dann gilt das Wort von Präsident Overath und wir sind gesprächsbereit."
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Hintergrund ist eine Klausel in Podolskis Vertrag, die den Kölnern eine Art Vorkaufsrecht einräumt. Der Aufsteiger muss informiert werden, sobald ein anderer Klub Interesse am Stürmer anmeldet. Dennoch sieht Rummenigge die Bayern nicht unter Zugzwang: "Es amüsiert mich, wenn ich immer höre, dass der FC Bayern den ersten Schritt machen müsse. Wir werden mit 100-prozentiger Sicherheit nicht sagen: Liebe Kölner, ihr könnt von uns den Podolski haben."
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Podolski selbst wäre einer möglichen Rückkehr gegenüber wohl nicht abgeneigt. Trotz gegenteiliger Beteuerungen seines neuen Trainers Jürgen Klinsmann und Toren im DFB-Pokal gegen Erfurt und zum Ligastart gegen den HSV scheint Poldi im Bayern-Sturm nur die Nummer Drei hinter Luca Toni und Miro Klose zu sein. Zu wenig für die Ambitionen des 23-Jährigen. Deshalb scheint klar: die Gerüchteküche wird weiter brodeln - zumindest bis zum Ende der Sommer-Transferperiode am 31.08.
Quelle: t-online.de
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