16.06.2009, 07:15 Uhr
Rummenigge lässt Franck Ribéry weiterhin nicht gehen. (Foto: imago)Im Transferpoker um Superstar Franck Ribéry hat Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge Real Madrid erneut eine Absage erteilt. "Wir haben Franck vor zwei Jahren nicht gekauft, um mit ihm Kasse zu machen. Sondern um unsere Mannschaft fußballerisch zu verbessern. Jetzt müssen wir alles tun, dass er in München bleibt. Dazu bin ich fest entschlossen", sagte Rummenige in einem Interview mit "bild.de".
Der Vorstandsvorsitzende widersprach Gerüchten, Zinedine Zidane wäre im Auftrag des spanischen Rekordmeisters in München gewesen und habe mit den Bayern bereits über einen Wechsel verhandelt. Dies entspreche nicht der Wahrheit. Präsident Florentino Perez habe lediglich angefragt, ob ein Wechsel möglich sei. "Wir haben abgelehnt, weil wir überhaupt keine Intention haben Ribéry zu verkaufen", so Rummenigge. Der 53-Jährige bestätigte zudem, dass die Bayern auch ein Angebot vom FC Chelsea, Manchester United und FC Barcelona abgelehnt hätten. "Die Herren kennen unseren Standpunkt und wissen wie wir ticken."
Ist es richtig, Ribéry zu halten? Oder sollten die Bayern nicht doch mit dem wechselwilligen Franzosen jetzt Kasse machen? Sagen Sie uns ihre Meinung im Kommentarfeld am Ende der Seite!
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Anstatt den kleinen Dribbelkönig zu verkaufen, möchte Rummenigge lieber weiter aufrüsten. Einen Kauf von Torhüter Manuel Neuer von Schalke 04 will er anders als Manager Uli Hoeneß "nicht endgültig zu den Akten legen". Außerdem soll ein Rechtsverteidiger kommen, Jose Bosingwa (Chelsea) sei weiterhin ein Kandidat.
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Unterdessen will das spanische Sportblatt "Marca" erfahren haben, dass Real seine Offerte für Ribéry auf 25 Millionen Euro plus die beiden niederländischen Nationalspieler Wesley Sneijder und Rafael van der Vaart erhöht hat. Noch in dieser Woche sei mit einem Abschluss des Transfers zu rechnen. Die Sportzeitung "AS" berichtet, dass Ribery nur nach Madrid wechseln möchte. Sie zitiert ihn mit den Worten: "Madrid - oder gar nichts."
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Rummenigge hofft aber, dass die Mega-Summen Ribéry nicht den Kopf verdrehen. Ein Spieler habe die Vertragslaufzeit zu respektieren, in Ribérys Fall bis 2011. "Er soll jetzt in Ruhe Urlaub machen, sich erholen. Und dann wollen wir mit Franck im nächsten Jahr eine erfolgreiche Saison spielen."
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Quelle: sid , t-online.de
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