09.01.2009, 12:22 Uhr
Podolski steht kurz vor der Rückkehr zu seinem Lieblingsklub. (Foto: imago)Lukas Podolski ist im Stürmer-Ranking des FC Bayern München noch hinter Leihspieler Landon Donovan auf Rang vier zurückgefallen, trotzdem darf der Fußball-Nationalspieler jubeln. Die Ampel für eine Rückkehr zum 1. FC Köln im kommenden Sommer steht nach einem zähen Millionen-Poker der beiden Vereine endgültig auf Grün.
"Ich denke, dass wir bis Ende des Monats eine Lösung hinkriegen", sagte Bayern-Manager Uli Hoeneß in Dubai dem ZDF. Man sei bei den Ablösemodalitäten mit den Kölnern "nah beieinander", es seien lediglich noch "einige Kleinigkeiten zu regeln".
Hat sich Podolski mit der Rückkehr nach Köln einen Gefallen getan oder wäre er besser zu einem großen Klub gewechselt? Nutzen Sie die Kommentarfunktion am Ende des Artikels und teilen Sie uns Ihre Meinung mit.
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Die letzten Details will Hoeneß nach der Rückkehr aus dem Trainingslager am kommenden Dienstag mit seinem Kölner Kollegen Michael Meier aushandeln. "Ich denke, dass wir das hinkriegen." Er müsse dafür aber Einblick in die bestehenden Verträge haben. 10 Millionen Euro hatte Bayern im Sommer 2006 an Köln gezahlt, so viel soll auch die Rückkehr kosten. Für den endgültigen Vollzug des ersten großen Bundesliga-Transfers 2009 stehe man nicht unter Zeitdruck, betonte Hoeneß.
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In dem knappen halben Jahr bis zur ersehnten Rückkehr nach Köln wird es Prinz Poldi bei Bayern nicht leichter haben. Nachdem er in Dubai wegen eines Grippe-Infekts fehlte, wird er zu Rückrunden-Beginn nicht einmal mehr Joker Nummer 1 sein.
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Der vorerst bis Mitte März ausgeliehene US-Amerikaner Donovan hat ihn verdrängt, wie Trainer Jürgen Klinsmann zum Abschluss der Übungswoche in Dubai verkündete: "Landon ist im Moment automatisch Nummer 3, weil Lukas seit zwei Monaten mit Krankheit und Verletzungen zu tun hat. Er muss erst einmal Aufbautraining machen, das braucht Zeit. Luca Toni und Miroslav Klose seien im Angriff gesetzt, erklärte Klinsmann: "Wenn sich vorne etwas tut, ist Landon danach erste Wahl."
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Mit dem Wechsel Podolskis nach Köln geht ein monatelanger Transfer-Hickhack zu Ende. Der Angreifer war seit längerer Zeit in München nicht glücklich und forcierte zuletzt immer mehr einen Verkauf in die Heimat. Zwar waren auch ausländische Topklubs hinter dem Nationalstürmer her und neben dem Hamburger SV auch mehrere Bundesligisten, doch Podolski machte nie ein Hehl daraus, dass er am liebsten nach Köln zurückkehren möchte. Nach langem Tauziehen endet diese Geschichte dann doch noch mit einem Happy End.
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Quelle: t-online.de , dpa
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