01.11.2009, 08:40 Uhr
Bayern Münchens Manager Uli Hoeneß. (Foto: dpa)Frohes Fest, Bundesliga: Der FC Bayern gewährt der Konkurrenz nur noch eine absehbare Zeit im Rampenlicht. Noch vor Weihnachten soll die Tabellenführung wieder in bewährte Münchner Hände übergehen. So kündigte es deren Manager Uli Hoeneß in der "Bild"-Zeitung an. Ausgerechnet nach dem wenig erbaulichen Torlosremis in Stuttgart. "Wenn Robben und Ribéry wieder dabei sind, stehen wir ganz schnell oben."
Da sich die Bayern aber schon seit unglaublichen 533 Tagen nicht mehr dort oben einfanden, meinte LIGA total!-Experte Thomas Strunz im Interview mit t-online.de: "Eine dominante Rolle hat man nicht auf Knopfdruck. Wenn man weiß, dass man jetzt schon über anderthalb Jahre nicht mehr Tabellenführer war, aber - logischerweise auch auf Grund des Kaders - eine Erwartungshaltung erfüllen muss, ist es trotzdem keine Selbstverständlichkeit, Dominanz auszustrahlen."
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Diese Dominanz, so Strunz weiter, müsse man sich in jedem Spiel erarbeiten. Das gelang den Bayern bravourös anlässlich des Pokal-Achtelfinals in Frankfurt, als die Eintracht mit ihrer erschreckenden Darbietung aber auch kräftig mithalf. In Stuttgart war es mit der Bayern-Herrlichkeit und -Dominanz dann schon wieder vorbei.
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"Ohne Robben und Ribéry sind wir nicht zu 100 Prozent derselbe Verein", suchte Hoeneß nach einer Entschuldigung, die jedoch nicht gelten kann. Denn der Niederländer und der Franzose fehlen bereits länger, nicht erst in Stuttgart. Und die ausgesprochene Klasse des Bayern-Kaders in seiner Breite ist es ja seit Jahren, die die Münchner über alle anderen erhebt und Konkurrenzkämpfe entfacht, die Nationalspieler auf der Strecke bleiben lässt. "Der Kader des FC Bayern ist so stark, dass sie am Ende - auch auf Grund des Offensivpotenzials - ganz weit vorne landen werden", meinte auch Strunz.
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Hoeneß aber kündigt das "Ganz-weit-vorne-Landen" bereits für Ende Dezember an. Dazu wäre Selbstvertrauen aus Siegen auf internationalem Parkett hilfreich. "Wir müssen gegen Bordeaux gewinnen", kündigte Hoeneß an. Und er verriet, nervös zu sein. Denn auch am Bundesliga-Manager der Bundesliga-Manager gehen 533 Tage ohne Tabellenführung nicht spurlos vorbei. Strunz nochmals: "Wenn man Tabellenführer ist, ist es für Bayern relativ leicht. So aber stecken sie in einer neuen, vielleicht auch unangenehmen Situation. Damit muss die Mannschaft umgehen" - und auch ihr Manager...
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Quelle: t-online.de
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