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Jiri Bilek (rr.) von Kaiserslautern und Sascha Mölders von Frankfurt im Zweikampf um den Ball. (Foto: dpa)
Der 1. FC Kaiserslautern hat einen Dämpfer im Aufstiegsrennen erfahren. Die Pfälzer kamen zu Hause gegen den Abstiegskandidaten FSV Frankfurt nicht über ein 1:1 (1:1) hinaus.
Im zweiten Samstagsspiel besiegte Energie CottbusAlemannia Aachen mit 3:1 (2:0).
Für den FCK erzielte Sidney Sam in der 27. Minute per Foulelfmeter seinen siebten Saisontreffer zum 1:1. Dadurch blieben die Pfälzer auch das siebte Spiel nacheinander ohne Niederlage und wahrten ihren Vorsprung von zehn Punkten auf den Tabellenvierten Fortuna Düsseldorf. Die abstiegsgefährdeten Gäste, die ihrerseits zum sechsten Mal in Folge ungeschlagen blieben, waren bereits in der 12. Minute vor 28.224 Zuschauern durch Nicolas Ledgerwood in Führung gegangen. Legderwood beendete die Serie des FCK von zuvor 448 Minuten ohne Gegentor auf dem Betzenberg.
Nach einem Foul von Gledson an Jiri Bilek verwandelte dann Sam den fälligen Strafstoß für die Gastgeber, die sich aber auch nach dem Ausgleich weiter schwer gegen die Hessen taten. Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich der Tabellenführer stark verbessert, Ivo Ilicevic und Sam vergaben aber noch gute Chancen. Aber auch der FSV hatte durch Jürgen Gjasula noch eine hervorragende Möglichkeit. Bei Kaiserslautern überzeugten lediglich Alexander Bugera und Sam, der in der Nachspielzeit mit einem Freistoß noch die Querlatte traf. Bei den Gästen, die weiter auf dem Relegationsplatz 16 liegen, verdienten sich Ledgerwood und Gjasula die Bestnoten.
Energie Cottbus hat nach einer 15-wöchigen Durststrecke wieder einen Heimsieg gefeiert und seinen Abwärtstrend vorerst gestoppt. Die Lausitzer gewannen am 25. Spieltag im Stadion der Freundschaft 3:1 gegen Alemannia Aachen. Durch den Sieg zogen die Cottbuser in der Tabelle mit jetzt 31 Punkten an der Alemannia (30) vorbei, die zum dritten Mal in Folge leer ausging und immer tiefer in die Krise rutscht. Aachen hat nur eins seiner vergangenen sieben Ligaspiele gewonnen.
Stürmer Nils Petersen brachte den Bundesliga-Absteiger aus Cottbus in der Schlussphase der ersten Hälfte vor 7381 Zuschauern auf die Siegerstraße. Der 21-Jährige war in der 36. und 42. Minute erfolgreich und hat nach seinem Doppelschlag sieben Saisontore auf dem Konto. Aachen kam durch einen verwandelten Foulelfmeter von Aimen Demai (53.) zum Anschlusstreffer, doch Stiven Rivic (58.) stellte nur fünf Minuten später den alten Abstand wieder her. Beste Spieler bei Energie waren Doppeltorschütze Petersen und Jiayi Shao. In Reihen der Aachener konnten Szilard Nemeth und Demai auf sich aufmerksam machen.
Quelle: sid
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