18.01.2011, 11:36 Uhr | t-online.de, motorsport-total.com
Die Bridgestone-Reifen waren nach Meinung von Felipe Msssa Schuld an seinem schlechten Abschneiden im Jahr 2010. (Foto: imago)
Das Jahr 2010 hat Ferrari-Pilot Felipe Massa abgehakt, in dieser Saison will der Brasilianer in der Formel 1 wieder voll angreifen. "Ich bin sicher, dass ich wieder vorne mitfahren, viele Pole-Positions und Rennsiege holen kann", ist sich der Brasilianer sicher. Und der Grund für seinen Optimismus hat einen Namen: Pirelli. Statt der ungeliebten Reifen des Konkurrenten Bridgestone kommen ab dieser Saison die Pneus der Italiener zum Einsatz - und Massa fühlt sich nach den ersten Test pudelwohl.
"Die Pirellis bieten an der Front viel mehr Halt", sagte der Vize-Weltmeister von 2008. "Die Rundenzeiten sind gar nicht so wichtig, sondern das Gefühl als Fahrer ist wichtig. Es mag sich mit dem neuen Auto wieder anders anfühlen, aber der erste Eindruck war gut."
Bridgestone hatte die Reifen vor der vergangenen Saison nach Massas Empfinden erheblich verändert - mit negativen Konsequenzen für ihn. "Es gab viel weniger Grip an der Vorderachse - rund 30 Prozent weniger. Ich brauche bei meinem Fahrstil aber eine stabile Front. Von mir aus ab und zu etwas Übersteuern, aber bitte eine aggressive Vorderachse. Vor allem beim Bremsen und Einlenken muss das für mich so sein. Am Kurveneingang hatte ich 2010 die größten Probleme, weil ich vorne nicht genug Grip hatte", erklärte Massa. "Mit meinem Fahrstil war es schwierig, die Vorderreifen zum arbeiten zu bringen. Wenn du das nicht schaffst, dann kannst du auch nicht richtig ans Limit gehen."
Zudem brachte Bridgestone aus Sicht des Brasilianers oft zu harte Mischungen zu den Grands Prix mit. "Man hat es doch oft sehen können, dass manch einer 85 oder 90 Prozent der Renndistanz auf den weichen Pneus absolvieren konnte. Das kann doch wohl nicht richtig sein. Die Mischungen waren zu hart und der Vorderreifen zu schwach."
Aber nicht nur wegen der neuen Reifen werden die Karten nach Massas Meinung neu gemischt. "Für dieses Jahr sieht es ohnehin insgesamt ganz anders aus." Schließlich gibt es ja auch ein neues Auto. Und Massa braucht Erfolgserlebnisse. Denn Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo hat ihm mit teils deftigen Äußerungen die Pistole auf die Brust gesetzt.
Massa spielt das zwar herunter. Doch dem Brasilianer ist bewusst: "In jedem Jahr hast du viel Druck, es geht immer wieder bei null los. Bei Ferrari zählt immer nur das Resultat. " Dieses war in der vergangene Saison Platz sechs in der Fahrerwertung mit 144 Punkten. Vize-Weltmeister Fernando Alonso hatte am Ende 108 mehr auf dem Konto - ein mehr als deutlicher Unterschied.
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Deshalb muss der Brasilianer Gas geben. Denn ansonsten droht ihm das gleiche Schicksal wie 2010 in Hockenheim. Da musste er Alonso vorbeiziehen lassen, obwohl dies nicht erlaubt war. Mittlerweile ist die Teamorder wieder erlaubt. Zwar hat Ferrari angekündigt, diese zunächst nicht nutzen zu wollen. Doch sollte sich ein Fahrer schnell als die Nummer eins herauskristallisieren, könnte sich das schnell ändern - und im schlimmsten Fall mit den Entlassungspapieren am Saisonschluss enden.
Quelle: t-online.de , motorsport-total.com
Der Bob schrieb:
am 18. Januar 2011 um 18:43:26
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an Dieter
Seit wann ist Massa Spanier? Wer keine Ahnung hat, einfach Fresse halten
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Dieter schrieb:
am 18. Januar 2011 um 17:30:57
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Massa
Dieser spanische Spinner ist sicher der Chef bei den Vorbereitungen zum Rennbetrug, darin ist er ja WM. Was hat dieser Typ, ausser
seiner arroganten und unsympathischen Art???
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Nadine schrieb:
am 18. Januar 2011 um 16:58:43
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Massa
Massa? Dass Ferrari diesen Typen im Team hat ist sehr verwunderlich. Chef im Ring ist Fernando Alonso. Der hat es verdient, dass ein
besserer Fahrer neben ihm das rote Auto steuern darf. Massa ist nicht egoistisch genug und für die Nr. 1 will er auch nicht fahren. Also, was will man mit so einem. Soll er doch für sonstwen fahren. Bei Ferrari reicht allein Fernando Alonso.
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