28.01.2010, 11:35 Uhr
So sieht der neue Ferrari-Bolide aus. (Foto: dpa)Ferrari hat als erstes Formel-1-Team sein neues Auto für die kommende Saison vorgestellt. Mit dem F10, den die Italiener im Team-Hauptquartier Maranello enthüllten, will die Scuderia nach einem enttäuschenden Jahr wieder zurück an die Spitze fahren.
Die Präsentation wurde jedoch durch Pannen gestört. Wegen Eis auf der Hausstrecke in Fiorano musste die geplante Probefahrt von Felipe Massa ausfallen. Zudem schauten die Tifosi bei der Saisoneröffnung des Rennstalls in die Röhre, weil die versprochene Live-Übertragung im Internet an technischen Mängeln scheiterte.
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"Die vergangene Meisterschaft war nicht sehr positiv für uns. Deshalb wollen wir jetzt wieder konkurrenzfähig sein", sagte Teamchef Stefano Domenicali. Im Vorjahr fuhr Ferrari meist hinterher, lediglich dem inzwischen abgeschobenen Finnen Kimi Räikkönen gelang ein Grand-Prix-Sieg. Große Hoffnungen setzen die Italiener vor allem in den zweimaligen Weltmeister Fernando Alonso, der von Renault verpflichtet wurde. "Er ist schon unter den großen Champions der Formel 1. Es ist der richtige Moment für ihn und für uns", sagte der Teamchef.
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Dagegen muss Massa nach seiner langen Verletzungspause zunächst die letzten Zweifel an seinem Leistungsvermögen ausräumen. Der Vize-Weltmeister von 2008 war im vergangenen Juli in Ungarn schwer verunglückt und verpasste danach die zweite Saisonhälfte.
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Verzichten muss die Scuderia zum ersten Mal nach 14 Jahren auf die Dienste von Rekord-Weltmeister Michael Schumacher. Der 41-Jährige hatte das Team, mit dem er fünfmal den Titel holte und dem er zuletzt als Berater diente, am Jahresende verlassen und gibt sein Comeback bei Mercedes. Die Stuttgarter hatten ihre Neuzugänge Schumacher und Nico Rosberg schon am Montag der Öffentlichkeit präsentiert. Der neue Silberpfeil debütiert aber erst am kommenden Montag bei den Testfahrten in Valencia.
Unterdessen hat Renault angeblich seinen zweiten Fahrer gefunden. Wie die französische Fachzeitschrift "Auto Hebdo" berichtet, wird der Russe Witali Petrow Teamkollege des Polen Robert Kubica. Angeblich bringt Petrow, in der abgelaufenen Saison Zweiter in der Nachwuchsserie GP2, 15 Millionen Euro an Sponsorengeldern mit.
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Quelle: dpa
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