29.10.2011, 14:57 Uhr
Deutsche Schiedsrichter sollen Beträge im sechsstelligen Bereich nicht versteuert haben. (Quelle: imago)
Der Fußball-Weltverband FIFA soll deutschen Schiedsrichtern Honorare auch auf Konten in der Schweiz und in Liechtenstein überwiesen haben. Einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" zufolge gehen Ermittler davon aus, dass die nicht versteuerten Einkünfte im sechsstelligen Bereich liegen.
Das Magazin beruft sich auf Erkenntnisse süddeutscher Steuerfahnder, die an den Ermittlungen gegen 21 aktive und frühere Referees des DFB wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung beteiligt sind. Die FIFA wollte mit Hinweis auf das laufende Verfahren zu den Vorgängen keine Stellung nehmen. In den Akten der Steuerfahnder findet sich angeblich auch folgende Notiz: "Scheinbar ist die FIFA nicht an ordentlichen Abwicklungen interessiert."
Auslöser der Ermittlungen, die am Montag in ganz Deutschland zu einer Razzia bei Schiedsrichtern führten, ist der frühere Unparteiische Manfred Amerell. Über sieben Monate habe Amerell Steuerfahnder mit selbstrecherchierten Daten und Hintergrund-Informationen zu internationalen Spielen seiner früheren Kollegen beliefert. Als dauerhafter Zuträger erschien Amerell fast wöchentlich in den Büros der Beamten, "was ehrlich gesagt schon etwas nervt", wie ein Fahnder dem Bericht zufolge festhielt. Viele der beschuldigten Schiedsrichter sollen bereits geständig sein.
Amerell liegt seit einiger Zeit mit dem DFB über Kreuz, es gab schon mehrere juristische Auseinandersetzungen. Der Verband wirft dem 64-Jährigen vor, in seiner Funktion als Mitglied des DFB-Schiedsrichterausschusses über Jahre seine Amtspflichten verletzt zu haben. Er soll den Schiedsrichter Michael Kempter sexuell belästigt haben. Amerell weist den Vorwurf zurück und spricht von einvernehmlichen Kontakten zu dem 28-Jährigen. Amerell streitet inzwischen auch mit Kempter vor Gericht. Das Verfahren wurde bislang noch nicht beendet, in erster Instanz unterlag Amerell.
Quelle: dpa
Spieler schrieb:
am 29. Oktober 2011 um 18:28:12
(3)
(0)
Schiri
Herr Blatter ist Schweizer und FIFA-Oberhaupt, das reicht doch schon. Amerell weiß jetzt auf einmal auch sehr viel und das bestimmt
nicht erst seit gestern. Die Sümpfe werden nie trocknen...
mehr
Kommentar melden
Heiko schrieb:
am 29. Oktober 2011 um 18:12:59
(2)
(0)
@Hartmut
Und genau diese Einstellung hat uns in diese Situation (in Europa) die wir momentan haben gebracht ! Denk mal darüber nach ! Wenn
Du dazu überhaupt in der Lage bist ?
mehr
Kommentar melden
Kleinen schrieb:
am 29. Oktober 2011 um 17:51:00
(6)
(0)
FIFA
Was kann man anders erwarten von der FIFA. Solange ein Herr
Blatter dort sitzt, wird es eine kriminelle Vereinigung bleiben.
Es kann
natürlich auch sein, dass H.Bl. die Beträge gerade auf der
Bank um die Ecke eingezahlt hat und die haben vergessen diese
zu überweisen und haben eben mal ein Konto für diese Herren eingerichtet.
Mit Geldüberweisungen tut sich H.Bl. schwer schon bei der ersten Wahl
bekamen etl.Länder schon Briefe mit ausstehenden Fifageldern die hatten
wohl keine Banken zu Hause.
mehr
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Attraktive und sportive Mode für Sie und Ihn: kompromisslose Qualität, die überzeugt. zum Special
Entdecken Sie die neuen Kollektionen zu Top-Preisen: jetzt online bestellen! zu den Angeboten
Zeigen Sie Flagge - alles für die per- fekte EM-Party in Schwarz-Rot-Gold.
von GINGAR.de
Damenmode in den schönsten Sommerfarben - online bestellen und sparen. bei KLiNGEL.de
Amateurtor der Woche: Wählen Sie aus drei Treffern! zum Video
Bayern optimistisch für EM und Hertha will Urteil akzeptieren. Video
Wählen Sie jetzt Ihr persönliches Training aus. Testen Sie MyTraining.de ohne Risiko! mehr