02.02.2012, 11:13 Uhr
Keine Freunde mehr: Sutil (li.) und Hamilton (Quelle: imago)
Nach dem harten Urteil gegen Adrian Sutil wegen schwerer Körperverletzung fliegen nun die Fetzen. Der zurzeit arbeitslose Formel-1-Pilot ist stinksauer auf Lewis Hamilton, der in dem Prozesse vor dem Münchner Landgericht eigentlich als Zeuge aussagen sollte. Doch der Ex-Weltmeister erschien nicht. "Lewis ist ein Feigling, ich will mit so jemandem nicht befreundet sein. Selbst sein Vater hat eine SMS geschrieben und mir Glück gewünscht. Von Lewis kam nichts. Er ist für mich kein Mann", zitiert die "Bild"-Zeitung Sutil.
Hamilton saß bei einer Disconacht in Shanghai neben Sutil, als dieser Eric Lux, Teambesitzer von Lotus-Renault, nach einem Streit ein abgebrochenes Champagner-Glas in den Hals gerammt hatte und den Luxemburger dabei schwer verletzte. Sutil beteuerte immer, nicht absichtlich gehandelt zu haben. Er wollte damals den Inhalt des Glases Lux lediglich ins Gesicht schütten.
Hamilton hätte seinem "Freund" vor Gericht helfen können. Doch der Ex-Weltmeister will nichts gesehen haben - was verdeutlicht, dass Freundschaften in der Glamourwelt der Formel 1 offenbar nichts bedeuten. Sutil bekam 18 Monate Haft auf Bewährung und 200.000 Euro Geldstrafe aufgebrummt.
Der Frust sitzt tief bei Sutil, für den das Urteil ein Totalschaden bedeutet. Der Musikersohn und Hobbypianist aus Gräfling in der Nähe Starnberger See hat einen riesen Imageverlust, seine Formel-1-Karriere ist praktisch beendet. Wer in dem Millionengeschäft will schon mit jemandem zusammenarbeiten, der vorbestraft ist und sich in der Öffentlichkeit nicht unter Kontrolle hat.
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Wie es nun weitegeht mit dem 29-Jährigen, ist ungewiss. Für 2012 dürfte er mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit kein Cockpit mehr in der Formel 1 bekommen. "Vielleicht mache ich ein Jahr Pause", hatte Sutil vor einigen Wochen gesagt. 2011 hat er 750.000 Euro als Fahrer bei Force india verdient – nur auf den ersten Blick viel Geld. Bei seinem Management sollen Verbindlichkeiten zwischen 600.000 und 800.000 Euro aufgelaufen sein.
Quelle: t-online.de
Assurancetourix schrieb:
am 1. Februar 2012 um 18:05:09
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@Birne Heinrich
Gut getroffen. Ein Fan, der sein Idol als Gott sieht und ihn bedingungslos als solchen anbetet, die Fehler seines Idols
übersieht oder ins Gegenteil umwandelt, kann kein grosses Selbstbewusstsein haben, denn er hält sich an seinem Idol fest.
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F. Busch schrieb:
am 1. Februar 2012 um 18:00:02
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Lachnummer Sutil
Sutil rechnet ab - HAHA. Pleite bis über beide Ohren, ohne Perspektive. Kurzum eine gescheiterte Existenz. Der hätte den
Schampus lieber noch trinken sollen anstatt ihn zu verschütten. Wird wohl für längere Zeit sein letzter gewesen sein. Wehe, wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe.
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Claudia schrieb:
am 1. Februar 2012 um 17:47:28
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Justitia
war mit Sutil zu nachsichtig. Für ein solches Verbrechen müßte er einrücken. Kein Pardon, das ist durch nichts zu rechtfertigen.
Aber hier quasseln einige so einen Unsinn, dass womöglich noch der schwarze Hamilton an allem Schuld ist. Unerträgliche Hasstiraden von Teilen des Formel-1 Mobs.
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