23.06.2011, 18:30 Uhr
Im Streit um die Motoren der Zukunft sollen sich die Teams und die Formel-1-Verantwortlichen auf einen Kompromissvorschlag geeinigt haben. Medienberichten zufolge haben die Hersteller und Rennställe in der Formel-1-Kommission, die aus Teamvertretern und anderen Repräsentanten des Sports besteht, die Einführung eines Sechszylinder-Turbomotors von 2014 an vorgeschlagen.
Vom Internationalen Automobilverband FIA war eigentlich von 2013 an ein Vierzylinder-Turboantrieb geplant. Wie "autosport.com" berichtete, sollen sich die Formel-1-Chefs aber nun auf die verspätete Einführung des neuen Sechszylinder-Turbomotors geeinigt haben. FIA-Präsident Jean Todt hatte unbedingt die Vierzylinder ab 2013 einführen wollen, Promoter Bernie Ecclestone und die Hersteller mit Ausnahme von Renault waren aus diversen Gründen dagegen.
Das Fachmagazin "auto, motor und sport" meldet auf seiner Homepage, dass der Sechszylinder über einen großen Turbolader, Direkteinspritzung und Hybridtechnik verfügen soll. Mit diesen Motoren sollen ebenfalls 35 Prozent weniger Kraftstoff verbraucht werden, wie es die FIA mit den Vierzylindern erreichen wollte.
Bei einem Meeting einigte sich die 26-köpfige Formel-1-Kommission mit Vertretern der FIA, der Teams, Rennveranstalter, Reifenhersteller und Sponsoren sowie Ecclestone nun auf diesen Kompromiss. Dieser muss noch am 30. Juni vom FIA-Weltrat abgesegnet werden.
Rekordweltmeister Michael Schumacher rechnet aber nicht mit einer ausgeglicheneren Formel 1 ab 2014. "Es wäre kurzsichtig, zu glauben, durch neue Motoren rücken alle näher zusammen", sagte der 42-Jährige: "Wer die besten Motoren baut, wird auch in Zukunft die besten Motoren bauen, egal ob mit acht, sechs oder vier Zylindern."
In den vergangenen Monaten gab es einige Diskussionen über das von der FIA geplante Reglement. Ferrari stellte sich gegen vier Zylinder, weil Motoren dieser Art nicht in den Straßenmodellen der italienischen Traditionsmarke zu finden sind. Ecclestone hatte zudem bemängelt, dass der typische Motorsport-Sound verloren ginge.
Auch Cosworth war kein Fan der Bestimmungen, denn die Finanzierung war unklar. Die kurze Vorbereitungszeit bis 2013 bereitete den Briten ebenfalls Kopfschmerzen. So plädierte Cosworth für den Verbleib der aktuellen V8-Sauger. Mercedes versuchte zu vermitteln, sprach sich aus Kostengründen aber auch für die aktuellen V8 aus.
Quelle: dpa , motorsport-total.com
toni schrieb:
am 23. Juni 2011 um 17:16:37
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@ der Laie
tatsächlich basierte der damalige BMW 1,5liter Turbo mit 1100 PS im rennen und bis zu 1500 PS im Qualifikationstraining auf dem
Motor des BMW 1502.
Für mich Verständlich dass für Ferrari 4Zylinder uninteressant sind
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Mike schrieb:
am 23. Juni 2011 um 15:39:03
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Motor
Ferrari V12 Turbo, that´s it & the rest is shit!
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F1-Fan schrieb:
am 23. Juni 2011 um 14:00:06
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Spritsparen
Können ja die Grünen zum schieben nehmen. Allen voran Claudia Roth und Trittin.
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