20.04.2010, 09:10 Uhr | sid, motorsport-total.com
Es war eines der Highlights des Großen Preises von China: Fernando Alonso kassierte seinen Teamkollegen Felipe Massa - nicht auf der Strecke, sondern bei der Einfahrt in die Boxengasse. Ein spektakuläres Manöver, welches für große Teile der Medienlandschaft ein gefundenes Fressen war. Schnell war von dicker Luft bei Ferrari, von Zoff zwischen den beiden Piloten die Rede. Angeblich sei Massa stinksauer auf seinen spanischen Teamkollegen. Der Traditionsrennstall aber will von alledem nichts wissen.
"Manche Medien haben nach dem China-Grand-Prix einige Statements von Felipe Massa benutzt, die aus dem Zusammenhang herausgerissen wurden", hieß es in einer Stellungnahme Ferraris.
Es sein ganz offensichtlich, dass jemand versuche, nach Alonsos Überholmanöver Zwist zwischen den Piloten heraufzubeschwören. "Beide Fahrer haben nach dem Rennen sehr klar ausgedrückt, dass dieser Zwischenfall an ihrem Verhältnis zueinander überhaupt nichts ändern wird." Massa und Alonso sollen gemeinsam mit den Technikern der Scuderia im selben Flieger zurück nach Europa reisen.
Der Zwischenfall, wie ihn das Team selbst nennt, ereignete sich bei der Einfahrt in die Boxengasse. Beide Fahrer waren bei einsetzendem Regen auf dem Weg zum Service, um die Trockenreifen gegen Intermediates tauschen zu lassen. Massa lag auf der Strecke direkt vor Alonso, hatte allerdings in der letzten Haarnadel-Kurve nach eigenen Aussagen Probleme mit durchdrehenden Rädern. Dadurch kam Alonso neben Massa und überholte den Brasilianer eingangs der Boxengasse, wurde entsprechend zuerst mit frischen Pneus versorgt, während Massa warten musste.
Ein Sprecher des Teams sagte dazu: "Das Manöver von Fernando gegen Felipe war nur eine Episode in einem Rennen und sollte auch so behandelt werden." Beide Fahrer wüssten, wie man sich auf der Strecke zu verhalten hat und hätten das auch dieses Mal gezeigt. "Natürlich wollen beide gewinnen und beide bringen Kampfgeist mit. Aber sie respektieren eine ganz einfach Regel: Das Interesse des Teams ist wichtiger als das Interesse des Einzelnen."
Quelle: t-online.de , motorsport-total.com
norbert schrieb:
am 22. April 2010 um 00:45:00
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Alonso
Es dürfte wohl nicht all zu schwer sein, einen Herrn Alonso als den Verkehrsraudi in der Formel 1 auszumachen. Im normalen
Straßenverkehr hätte er seine Lizens schon lange verloren.
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Andre schrieb:
am 21. April 2010 um 15:03:40
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Alonso
Ich verstehe nicht warum sich hier einige über das Manöver aufregen, denkt mal an Schumi was der so alles getrieben hat, mein Gott!
Genau das ist es doch was den unterschied macht zwischen einem 08/15 Fahrer und einen Alonso, der schon Schumi in seiner besten Zeit und mit unterlegenem Auto schlug. Alonso ist ein guter Entwickler und eine Ausnahmefahrer das muss man einfach anerkennen.
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Ferrarifan schrieb:
am 20. April 2010 um 21:36:55
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Alonso
Achja Alonso heult immer gleich wenn ein anderer Fahrer sich mal daneben benimmt und selber spielt er den Rambo auf der Strecke.
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