17.12.2010, 12:24 Uhr | t-online.de, motorsport-total.com
Aufreger der Saison 2010: Ferrari-Stallorder in Hockenheim (Foto: imago) (Quelle: imago)
Stallorder ist in der Formel 1 ab der kommenden Saison wieder erlaubt. Doch ausgerechnet Ferrari, das in diesem Jahr in Hockenheim für den größten Aufregen sorgte, legt großen Wert darauf, dass beide Fahrer chancengleich in die neue Saison starten dürfen.
Also gleiche Voraussetzungen für Fernando Alonso und Felipe Massa? Ja - solange beide noch Aussicht auf den Gewinn der Weltmeisterschaft haben. "Wenn einer meiner Fahrer nicht mehr Weltmeister werden kann, dann werde ich ihre Positionen tauschen", erklärt Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo.
Bei den Roten wolle man zwei Fahrer, die gewinnen können. "Ich will keinen Fahrer, der schon vom ersten Rennen an frustriert ist, weil er weiß, dass seine Chancen kleiner sind. Außerdem sind die Rennen viel zu unvorhersehbar", sagt Montezemolo.
Wichtig sei aber, dass zwischen den Fahrern geregelt ist, wann ein Platztausch notwendig werden könnte. "In der zweiten Saisonhälfte müssen wir uns darauf ganz offen einstellen, aber in der ersten Saisonhälfte ist es im besten Interesse des Teams, beiden Fahrern die besten Möglichkeiten zu eröffnen."
Eine Stallorder im ersten Rennen sei "lächerlich, auch im dritten noch. Aber in Hockenheim war klar, noch mehr als davor, dass Felipe nicht so schnell war", rechtfertigt der Italiener im Nachhinein die Stallorder-Affäre beim Grand Prix von Deutschland. Ferrari kassierte damals 100.000 US-Dollar Geldstrafe, kam ansonsten aber ungeschoren davon.
Beim Race of Champions zeigt das Traum-Duo der Konkurrenz die Grenzen auf. zum Video
Gleichzeitig gibt di Montezemolo zu, dass die Stallorder von Österreich 2002, wegen der das Stallorder-Verbot überhaupt erst eingeführt wurde, ein Fehler war. "Das war vielleicht zu früh in der Saison, aber so ist eben unser Teamgeist - wir gewinnen zusammen und verlieren zusammen." Österreich war damals das sechste Saisonrennen, Deutschland 2010 das elfte.
Quelle: t-online.de , motorsport-total.com
Peter schrieb:
am 17. Dezember 2010 um 19:03:31
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Wers glaubt!
Wers glaubt, wird seelig!!
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Daniela schrieb:
am 17. Dezember 2010 um 18:50:28
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stallorder
in jeder saison kommt der zeitpunkt an dem ein team für den größtmöglichen erfolg auf einen fahrer setzten MUSS. es gibt nur
eine ausnahme, nämlich wenn beide fahrer bis zu letzten rennen weltmeister werden könne. so geschehen in dieser saison bei redbull. das hat diesem team schon fast einen heiligenstatus verschafft. glückwunsch unwahrscheinlich, dass diese situation noch einmal eintritt. und dann? was machen wir alle dann mit dem von uns an redbull verliehenen heiligenschein......
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Claudia schrieb:
am 17. Dezember 2010 um 18:43:51
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stallorder
natürlich macht redbull genau das gleiche.....wenn es nötig ist. diese saison hatten beide fahrer bis zum schluss die chance
champ zu werden. und genau deshalb war es für redbull nicht nötig stallorder durchzusetzen. redbull hat sehr wohl durchblicken lassen - vor den letzten beiden rennen - dass, wenn es notwendig sein sollte, die teaminteressen vorrang haben. wer dahinter keine mögliche stallorder erkennt, versteht wohl nicht sehr viel von prioritäten.........
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