11.12.2009, 19:14 Uhr
Die Formel 1 Saison 2010 endet wieder in Abu Dhabi. (Foto: imago)Die kommende Formel 1-Saison startet und endet in der Wüste. Der Internationale Automobilverband FIA entzog Brasilien in letzter Minute das WM-Finale 2010 und entschied sich wieder für Abu Dhabi. Der Grand Prix im Emirat wurde auf den 14. November gelegt. Den Auftakt macht am 14. März Bahrain.
Das beschloss der Motorsport-Weltrat der FIA bei seiner Sitzung in Monte Carlo. Insgesamt stehen im offiziellen Kalender wie erwartet 19 Rennen. Hockenheim ist am 25. Juli Austragungsort des Großen Preises von Deutschland. Zudem beschloss die FIA die Änderung des Punktesystems. Der Sieger erhält künftig 25 Zähler. Die ersten zehn Fahrer bekommen Punkte.
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Zwischen Abu Dhabi und Brasilien hatte es hinter den Kulissen ein zähes Ringen um den Saisonabschluss gegeben. Nachdem der Wüstenstaat bei seiner Premiere in diesem Jahr das Finale ausrichten durfte, sollte ersten Entwürfen zufolge 2010 wieder Sao Paulo den Schlusspunkt setzen. Doch nun zog die FIA das Rennen in Brasilien um eine Woche auf den 7. November vor und vergab den Finaltermin wieder an Abu Dhabi.
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Weiter auf dem Plan steht auch der neue Grand Prix in Südkorea. Allerdings muss die Strecke in der Provinz Yeongam, auf der am 24. Oktober gefahren werden soll, noch vom Weltverband abgesegnet werden. Die Ausrichter betonten in Monaco, der Bau des Kurses sei voll im Plan. "Wir wollen die Arbeiten am 5. Juli abschließen. Bisher sind 60 Prozent fertig", sagte Strecken-Geschäftsführer Kevin Lee. Einziges Problem sei derzeit noch die Unterbringung der Fans.
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Neben der Formel 1 sollen auch in allen anderen Motorsport-Serien der FIA künftig bei jedem Rennen Bevollmächtigte den neuen Verbandschef Jean Todt vertreten. Der Weltrat sprach sich in Monte Carlo für die Berufung der Beauftragten aus. Diese sollen direkt an Todt berichten, aber keine unmittelbare Entscheidungsbefugnis haben.
Für Sportgerichts-Urteile sind in erster Instanz weiter die Rennkommissare zuständig. Künftig sollen bei jedem Rennen vier statt bisher drei Stewards zum Einsatz kommen. Zudem sollen in dieses Gremium künftig auch ehemalige Formel-1-Piloten einziehen. Todts Vorgänger Max Mosley war stets gegen die Ernennung früherer Fahrer zu Rennkommissaren. Die Piloten machten sich jedoch immer wieder dafür stark. Welche ehemaligen Fahrer für die neue Rolle infrage kommen, ist aber noch offen.
Quelle: dpa
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