24.09.2011, 13:34 Uhr
Für drei deutsche Formel-1-Piloten wird der Kampf um ein Formel-1-Cockpit zum Geduldsspiel. Nick Heidfeld, Nico Hülkenberg, Adrian Sutil: Ein Ausgemusterter, ein Ersatzmann und ein Stammpilot. Alle drei sind unterschiedliche Fahrer mit unterschiedlichen Charakteren, haben aber eine gemeinsame Frage: Ob und für ist man 2012 am Start?
Heidfeld, der vor einem Jahr in Singapur sein Renncomeback bei Sauber nach einem monatelangen Dasein als Ersatz- und Testpilot für Mercedes und Pirelli gegeben hatte, kam in Singapur in zivil an die Strecke. Der 34-Jährige ist auf Jobsuche, nachdem er sich mit Lotus Renault doch außergerichtlich geeinigt hatte. Bei dem Rennstall hatte Heidfeld vor Saisonbeginn kurzfristig das Cockpit des verunglückten Robert Kubica übernommen.
Der 184-malige Grand-Prix-Teilnehmer konnte das Team aber nicht überzeugen und wurde durch Bruno Senna abgelöst. "Es ist nicht schön, aber was bleibt mir anderes übrig?", kommentierte Heidfeld seine unfreiwillige Zuschauerrolle beim Großen Preis von Singapur. Die Chancen auf eine erneute Rückkehr sind gering, freie Plätze äußerst rar. Und ohne Sieg in der Formel-1-Vita fehlt Heidfeld auch ein nicht unbedeutender Eintrag im Bewerbungsschreiben.
Zum Zuschauen war auch Hülkenberg an seinem eigentlichen Arbeitstag verurteilt. Normalerweise darf der beim Freitagstraining immer im Force India Platz nehmen. Diesmal gewährte das indische Team seinen Stammpiloten Sutil und Paul di Resta mehr Eingewöhnungszeit auf der Strecke als sonst. Und während Sutil vor dem Motorhome vage über seine Zukunft Auskunft gab, blieb Hülkenberg nur ein Blick aus dem klimatisierten Inneren.
Schumi-Fan Reiner analysiert das "erheiternde" Rennen in Monza. Dabei bekommt McLaren-Pilot Hamilton ordentlich sein Fett weg. zum Video
Force-India-Teamchef und Mitbesitzer Vijay Mallya will erst im Dezember die Fahrerpaarung für 2012 bekanntgeben. "Also muss ich warten", hatte Hülkenberg bereits festgestellt. "Man könnte das sicher auch früher machen", meinte Sutil in Singapur. Allerdings halten sich hartnäckig Gerüchte, dass Sutil jüngst in der Fabrik des ehemaligen Hülkenberg-Arbeitgebers Williams gesehen wurde. Der 28-Jährige wollte von einem Kontakt zu dem derzeit schwächelnden britischen Traditionsteam jedoch partout nichts wissen.
Doch könnte das alles zum üblichen Geplänkel im Ringen um einen Rennstall gehören. Nicht bestritten wird zum Beispiel, dass Kimi Räikkönen, Weltmeister von 2007, ebenfalls das Werk in Grove besuchte. Eine private Visite, hieß es. Räikkönen ist aber ohnehin derzeit auf anderem Terrain, nämlich in der Rallye, unterwegs. Ein Formel-1-Comeback wäre ein ziemlicher Knüller.
Bei Williams lässt sich Rennroutinier Rubens Barrichello nicht aus der Ruhe bringen. "Das ist jetzt wieder die Zeit für Gerüchte", sagte der Brasilianer, der vor seiner 20. Formel-1-Saison steht. Während Kollege Pastor Maldonado neben sportlichen Qualitäten auch Sponsorengelder mitbringt und daher für nächstes Jahr gesetzt sein dürfte, bleibt die Vergabe des zweiten Platzes offen.
Es sei generell schwierig, Kontakt zu anderen Teams zu bekommen, befand Sutil in Singapur. Und wenn man dann noch sehe, welche Fahrer verpflichtet würden, könne man nur den Kopf schütteln. "Ich habe nicht das Gefühl, dass es immer nach purer Leistung geht. Aber das ist schon seit einigen Jahren so", lautete Sutils Fazit.
Quelle: dpa
HJF schrieb:
am 24. September 2011 um 16:06:09
(6)
(22)
F1
Goggo
ich gebe dir zu100% recht.
Kommentar melden
Goggo schrieb:
am 24. September 2011 um 14:50:45
(13)
(37)
Heidfeld
Diese unsäglichen Diskussionen über Nick Heidfeld werden langsam peinlich. Gut aufgehoben und seinen Leistungen und seinem Können
entsprechend wäre er vielleicht bei der Bobby - Car Rennseriie, wenn es die gebe. Kein Team wird diese Null-Nummer Heidfeld jemals unter Vertrag nehmen. Und so, wie er jetzt rumläuft, passt er wohl besser unter eine Brücke als in ein F1-Cockpit
mehr
Kommentar melden
Andy schrieb:
am 24. September 2011 um 14:27:31
(36)
(1)
F1
Also ich sehe es so das es wirklich in den kleineren Taems nicht um Talent geht !!.Es kommt einfach nur an wieviel Geld ihr mitbringt
durch Sponsoren und andere Einnahmequellen.Die Formel 1ist einfach zu teuer geworden weil zb der grosse Boss(Eccelstone) zu viel verlangt .Deutsche Fahrer haben nun mal keine super reiche Sponsoren (wie zb die ÖlMulits) darum werden es nur wenige schaffen ich sehe im moment nur 3 Deutsche die sicher noch ein paar Jahre fahren aber was ist dann?
mehr
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.



Finden Sie Ihren Traumpartner bei Deutschlands Partnerbörse Nr.1. FriendScout24
Attraktive und sportive Mode für Sie und Ihn: kompromisslose Qualität, die überzeugt. zum Special
Zeigen Sie Flagge - alles für die per- fekte EM-Party in Schwarz-Rot-Gold.
von GINGAR.de
Entdecken Sie die neuen Kollektionen zu Top-Preisen: jetzt online bestellen! zu den Angeboten
Nico Rosberg erklärt den kuriosen Rennausgang von Barcelona. Video
Bilder und Fotostrecken aus der Königsklasse des Motorsports. zur Fotodatenbank
Bei MyTraining.de stellen Top-Experten die effektivsten Übungen zusammen. mehr