24.08.2011, 19:47 Uhr
Das war es vorerst: Renault dreht Nick Heidfeld den Rücken zu. (Quelle: imago)
Rot für Nick Heidfeld, Grün für Bruno Senna: Die Formel-1-Saison 2011 ist für "Quick Nick" höchstwahrscheinlich vorzeitig beendet - und damit möglicherweise auch seine Karriere in der Königsklasse. Der 34 Jahre alte Rennfahrer hat sein Cockpit beim Team Lotus-Renault-GP vier Tage vor dem Großen Preis von Belgien in Spa an den Brasilianer Senna verloren. Renault bestätigte den Wechsel vorerst nur für Spa, will aber schon am Donnerstag Details verkünden.
Es ist davon auszugehen, dass Heidfeld seinen Platz für den Rest der Saison verliert. Der deutsche Pilot hatte bei Renault zu Beginn der Saison den nach einem Rallye-Unfall schwer verletzten Polen Robert Kubica ersetzt, die Erwartungen des Teams aber nicht vollends erfüllt.
Nach Teamchef Eric Boullier hatte zuletzt auch Teambesitzer Gerard Lopez Heidfeld kritisiert. "Ich bin mit Nicks Saisonvorbereitungen zufrieden, denn er hat uns sehr geholfen, das Auto zu entwickeln und die damit verbundenen Komplikationen zu meistern. Mit seinem ersten Saisonabschnitt bin ich zufrieden", hatte Lopez gesagt: "Nicht ganz zufrieden bin ich jedoch mit seinen Führungsqualitäten und seiner Leistung im Team."
Vor dem zwölftem von 19 WM-Läufen hat Heidfeld mit 34 Punkten auf Platz acht der Gesamtwertung leidiglich zwei Zähler Vorsprung auf seinen russischen Teamkollegen Witali Petrow, der erst seine zweite Formel-1-Saison absolviert. Im Qualifying-Duell steht es 3:8 zu Ungunsten von Heidfeld, der in seiner Karriere bislang 184 Rennen fuhr, dabei aber ohne Sieg blieb. Der 27 Jahre alte Senna, Neffe des 1994 tödlich verunglückten dreimaligen Weltmeisters Ayrton Senna, war seit Saisonbeginn Ersatzfahrer bei Renault und zuletzt in Budapest erstmals in diesem Jahr im freien Training zum Einsatz gekommen.
Rekordweltmeister Michael Schumacher spricht über seine Karriere, Mercedes und sein "Wohnzimmer" Spa. zum Video
Heidfelds Karriere in der Formel 1 stand schon mehrfach auf der Kippe. Nach dem Ausstieg von BMW Ende 2009 blieb er zunächst auf der Strecke und fand für 2010 lediglich einen Platz als Ersatzpilot bei Mercedes. Während der Saison wechselte er dann zunächst als Testfahrer zum neuen Reifenlieferanten Pirelli, bevor er in den letzten fünf Rennen der Saison bei seinem früheren Team Sauber aushalf.
Für 2011 musste er dort aber für den jungen Mexikaner Sergio Perez Platz machen. Dann profitierte er von Kubicas Unfall und sicherte sich aufgrund seiner Erfahrung - vor Senna - das Renault-Cockpit. Heidfelds Management war zunächst für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.
Quelle: sid
Orakel schrieb:
am 24. August 2011 um 21:32:29
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Wo verkauft Renault....
seine Fahrzeuge. In Deutschland oder Brasilien...???
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Tim schrieb:
am 24. August 2011 um 21:18:42
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Senna
Lol der bringt ja noch weniger wie der heidfeld
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moppi schrieb:
am 24. August 2011 um 21:15:29
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heidfeld
schade für nick,aber da sieht man wieder geld macht alles kaputt,senna wird absolut nix reissen aber er bringt geld mit das reicht
renault wohl.nick hätte im naechsten jahr das auto mitentwickeln können,aber so....bb renault,
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