08.02.2012, 09:25 Uhr
Der Iceman ist wieder da - und wie! Kimi Räikkönen knallte bei der Premiere des Lotus-Renault E20 in Jerez mit 1:19,670 Minuten auf Anhieb die Bestzeit hin. Force-India-Pilot Paul di Resta musste sich als Zweiter um rund eine Zehntelsekunde geschlagen geben.
Zeiten sind zwar am ersten Testtag mit den neuen Autos Nebensache. Dennoch ist es bemerkenswert, dass Räikkönen um fast zwei Zehntelsekunden schneller als Rubens Barrichellos Test-Bestmarke in Jerez aus dem Vorjahr war. Damals hatten sich die Piloten auf ihre neuen Boliden in Valencia eingeschossen, verfügten also beim zweiten Testblock in Jerez bereits über mehr Erfahrung als dieses Jahr.
Räikkönen absolvierte am Anfang und am Ende des Testtages Dauerläufe über elf beziehungsweise zwölf Runden. Die Bestzeit gelang ihm am Vormittag in seiner 28. von 75 Runden im zweiten Umlauf eines Sieben-Runden-Stints. Es war seine einzige Runde, in der die Stoppuhr vor 1:20 Minuten stehen blieb.
Bei Lotus war rasch eine gewisse Euphorie spürbar. Vor allem Räikkönens Fähigkeit, sofort auf Touren zu kommen, hinterließ bleibenden Eindruck. Seine erste schnelle Runde des Tages absolvierte der Finne in 1:20,541 Minuten - das hätte im Gesamtergebnis immerhin für den vierten Rang gereicht. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war klar: Räikkönen ist ganz der Alte.
Das bewies er auch bei den Interviews am Abend: In gewohnter Manier murmelte der Lotus-Pilot in sich hinein, gab sich gewohnt emotionslos. Ob er und das Team überrascht waren, die Vorjahres-Bestzeit auf Anhieb unterboten zu haben? "Ich würde nicht sagen, dass das Team sehr überrascht war", verneint er. "Ich weiß nicht, wie die Reifen im Vorjahr waren und was die Teams getan haben. Es ändert auf jeden Fall nichts für mich. Wir machen unsere Sachen und versuchen, uns zu verbessern und schneller zu werden."
Fix ist aber: "Ich hatte schon viel schlechtere erste Tage in einem neuen Auto und auch schon öfter ein schlechteres Gefühl. Ich war also recht glücklich." Das unterstreicht auch Technikchef James Allison: "Kimis Feedback über das Auto war sehr positiv - er ist mit der Balance, mit dem Bremsverhalten und mit anderen Dingen zufrieden. Nur die Lenkung ist für seinen Geschmack etwas schwergängig, aber wir bereiten für den Test in Barcelona bereits eine neue Lenkung vor."
In die Platzierung will Räikkönen aber nicht zu viel hineininterpretieren: "Der erste Platz bedeutet nichts - er würde einen Unterschied machen, wenn das ein Renn-Wochenende wäre. Aber ich fühle mich ziemlich wohl im Auto. Wir haben das heutige Programm fast absolviert."
Das lag daran, dass der neue E20 noch an kleinen Kinder-Krankheiten litt, die aber bei einem neuen Auto völlig normal sind. Seinen ersten Run musste Räikkönen abbrechen, wie er erklärt: "Wir hatten in den ersten Runden ein kleines Problem." Zudem musste man am Nachmittag die KERS-Batterie austauschen, wodurch man aber nicht viel Zeit verlor. Chefingenieur Allan Permane bestätigt, dass man mit der Zuverlässigkeit zufrieden ist: "Abgesehen vom KERS-Problem lief es ziemlich rund. Es ist immer schön, in der Zeitentabelle an der Spitze zu sein, aber die Zuverlässigkeit war heute das Ermutigendste."
Quelle: motorsport-total.com
Mike schrieb:
am 8. Februar 2012 um 17:50:31
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@Kalle10
Anscheinend schon & schnell scheint er auch zu sein....
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kalle10 schrieb:
am 8. Februar 2012 um 16:56:06
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Iceman
Aha kommt also doch ein Alkoholiker zurück zur F1
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benzini schrieb:
am 8. Februar 2012 um 16:04:55
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kimi
das freut mich für den sympatischen finnen - der ist cool,fair und ein echter racer - ein original mit ecken und kanten, kein
streamliner - ist eine bereicherung für die F1.
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