29.07.2011, 15:39 Uhr | t-online.de / ngo
Schnellster Mann am Hungaroring: Lewis Hamilton (Foto: Reuters)L (Quelle: Reuters)
Der Sieg auf dem Nürburgring scheint Lewis Hamilton regelrecht beflügelt zu haben. Gleich in beiden Trainingseinheiten beim Auftakt zum Großen Preis von Ungarn drehte der Brite die schnellste Runde und festigte so seinen Platz unter den Top-Favoriten für das Rennwochenende. Weltmeister Sebastian Vettel hatte derweil mit der Leistung seines Boliden zu kämpfen.
Für Rekordweltmeister Michael Schumacher verliefen die Trainings unspektakulär. In beiden Sessions lag er hinter seinem Teamkollegen Nico Rosberg auf Rang acht.
Mark Webber sorgte im ersten freien Training für den größten Aufreger. Der Australier verlor mit hoher Geschwindigkeit die Kontrolle über seinen Boliden, als er mit den Hinterreifen auf einen der zahlreichen Randsteine kam. Der Red-Bull-Bolide brach aus, und Webber krachte sich drehend in die Streckenbegrenzung. Schwer ramponiert schaffte Webber aber den Weg zurück in die Box, wo er unverletzt dem Wagen entsteigen konnte. Seine bis dato gefahrene Rundenzeit reichte am Ende aber immer noch für Rang vier.
Sein Teamkollege Sebastian Vettel machte hingegen alles richtig. Zwar konnte auch er die Bestzeit nicht für sich verbuchen, doch sein zweiter Platz ließ den Aufwärtstrend im Vergleich zum Rennen am Nürburgring bereits erahnen. Die schnellste Runde drehte unterdessen Lewis Hamilton. Der Sieger des Deutschland-GP hatte sich vorgenommen, das Momentum des Sieges aus der Eifel an den Hungaroring herüberzuretten.
Zu Beginn der zweiten Session des Wochenendes ließen sich die Protagonisten nicht lange bitten und gingen sofort ans Werk. Auch hier setzten sich die üblichen Verdächtigen schnell an die Spitze. An Red Bull, Ferrari und McLaren-Mercedes wird wohl auch in Ungarn kein Weg vorbei führen.
Hamilton ließ es wie schon im ersten Durchgang des Tages richtig krachen. Dem McLaren-Piloten war die zweite Bestzeit des Tages nicht zu nehmen. Vettel fehlten immer rund vier Zehntelsekunden, unabhängig von der jeweiligen Einstellung des Boliden. Egal ob Renn- oder Qualifikationsabstimmung, der Abstand blieb konstant. Zweiter wurde Alonso, hinter ihm lagen Jenson Button, Mark Webber und Vettel.
Bei einem F1-Pit-Stop muss die Boxencrew perfekt funktionieren. Der Fahrer hat derweil Zeit, kurz durchzuschnaufen. zum Video
Quelle: t-online.de
Benbetex schrieb:
am 29. Juli 2011 um 18:30:41
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Hungaroring
Es kann noch soviel passieren; am Ende wird abgerechnet!
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