14.02.2010, 11:50 Uhr
Erzielte zum Abschluss der F1-Testfahrten die fünftschnellste Zeit: Michael Schumacher. (Foto: imago)Michael Schumacher hat zum Abschluss der Formel-1-Testfahrten in dieser Woche in Jerez die fünftbeste Zeit erzielt. Er war dabei über eine Sekunde langsamer als der Tagesschnellste Lewis Hamilton. Der Rekordweltmeister benötigte auf dem südspanischen Kurs 1:20,613 Minuten für seine persönliche Toprunde im Mercedes.
Einen Platz dahinter reihte sich Vizeweltmeister Sebastian Vettel ein. Der Heppenheimer war im neuen Red Bull noch einmal über eine halbe Sekunde langsamer als Schumacher.
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Michael Schumacher kann den wahren Leistungsstand seines Boliden noch nicht recht einschätzen: "Jeder Kilometer hilft uns, das Auto besser zu verstehen. Man kann derzeit mit den Benzinmengen und auch der Gewichtsverteilung so herumspielen, dass es für uns noch immer schwierig ist, das wahre Kräfteverhältnis zu kennen", sagte der 41-Jährige: "Für mich sieht es derzeit so aus, dass die erwarteten vier Teams - wir, Ferrari, Red Bull, McLaren - vorne sind, aber Sauber wirkt bis jetzt sehr gut."
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Vettel kann noch nicht wirklich einschätzen, "wo wir genau stehen, weil jeder ein bisschen was anderes macht und die Rundenzeiten aufgrund der neuen Regeln mit dem großen Tank zwei, drei, vier Sekunden rauf und runter gehen". Vettel hatte durch ein Problem einige Zeit verloren, war insgesamt aber dennoch zufrieden. "Wir haben zwei, drei Sachen probiert, das Auto in meine Richtung gebracht. Das passt schon", sagte er.
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Im Schatten des ersten Kräftemessens zwischen Schumacher, der einmal offenbar aus Testzwecken ohne Benzin auf der Strecke ausgerollt war, und Vettel war allerdings Adrian Sutil der schnellste Deutsche. Der Bayer aus Gräfelfing hatte in seinem Force-India-Mercedes bis kurz vor Ende des Testtages sogar die Bestzeit gehalten, bis er vom Briten Lewis Hamilton im McLaren-Mercedes noch auf Platz zwei verdrängt wurde.
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Begonnen hatten die Testfahrten auf feuchter Strecke, die dann im Laufe des Tages aber abtrocknete. Fleißigster Fahrer war Ferrari-Pilot Felipe Massa, der 160 Runden abspulte, mehr als zwei komplette Renn-Distanzen. Sutil und Schumacher fuhren jeweils 84 Runden, Vettel 90. Timo Glock waren an zwei Tagen insgesamt 16 Umläufe vergönnt.
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Aufgrund des Nachtankverbotes für diese Saison liegen zwischen einem komplett vollen und einem fast leeren Auto rund 166 Kilogramm Differenz, was je nach Strecke bis zu fünf Sekunden Unterschied ausmachen kann.
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Quelle: motorsport-total.com
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