11.02.2010, 18:06 Uhr
Dreht eifrig Testrunden: Michael Schumacher. (Foto: imago)Michael Schumacher nutzte wie seine Rivalen das schöne Wetter von Jerez und strahlte selbst auch nach seinem dritten Testtag im neuen Silberpfeil. "Ich fühle mich genau so wie in der Vergangenheit auch", sagte der 41 Jahre alte Formel-1-Rekordweltmeister nach seinen 124 Runden auf dem 4,428 Kilometer langen Circuito de Jerez.
Der alte Michael Schumacher sei wieder "aus der Kiste gesprungen, der ist wieder voll da".
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Unterm Strich erzielte der Kerpener die sechstbeste Zeit, nutzte die Proberunden vor dem angekündigten Regen vor allem für längere Ausfahrten. "So viele Kilometer wie möglich" seien das Ziel gewesen, fast 550 waren es. Priorität hat derzeit, das Auto für den Saisonstart am 14. März in Bahrain zuverlässig zu machen.
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Schnellster am zweiten der vier Tage auf dem südspanischen Kurs war Kamui Kobayashi. Der Japaner benötigte im Sauber 1:19,950 Minuten für seine schnellste Runde und verwies damit Sebastien Buemi aus der Schweiz im Toro Rosso und Weltmeister Jenson Button aus England im McLaren-Mercedes auf die Ränge. Schon in Valencia vor einer Woche hatte sich Sauber in guter Verfassung präsentiert.
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Ebenfalls als Kilometerfresser erwies sich der zweimalige Weltmeister Fernando Alonso von Schumachers Ex-Team Ferrari. Mit 129 Runden drehte der von seinen Fans lautstark gefeierte Spanier die meisten aller zehn Fahrer. Alonso reihte sich als Siebter ein.
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Die viertbeste Zeit erzielte Nico Hülkenberg aus Emmerich im Williams. Für Landsmann Timo Glock war der Testtag nach einem frühen Defekt vorzeitig beendet. Sebastian Vettel kam indes noch nicht zum Einsatz. Der Vizeweltmeister wird den neuen RB6 erst am dritten Testtag fahren - somit kommt es erstmals zur Begegnung auf der Strecke mit Schumacher im Mercedes.
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Nico Rosberg hatte am Mittwoch die Tagesbestzeit erzielt und wird auch in den nächsten Testtagen wieder den neuen Silberpfeil steuern. Teamkollege Schumacher bilanzierte schon mal: "Ein neues Auto, ein neues Team, neue Gegebenheiten, da muss unser Ziel zunächst einmal sein, das Auto zuverlässig zu machen. Tage wie dieser bringen uns in dieser Hinsicht voran vor allem, weil die Wetteraussichten für die nächsten Tage nicht ganz so rosig sind", meinte er.
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Nicht rosig lief es schon für Glock. Der Wersauer konnte nur elf Runden im Auto des neuen Virgin-Rennstalls drehen, ehe sich ein Teil des Frontflügels löste. "Der Grund wurde bereits erkannt", teilte Glocks neues Team mit: "Unglücklicherweise fehlen uns ein, zwei Teile."
Quelle: dpa
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