15.03.2011, 06:44 Uhr | t-online
Das Interview führte Björn Lücker
Nick Heidfeld dreht bereits fleißig seine Runden und ist schon ganz auf die kommende Formel-1-Saison fokussiert. Der 32-Jährige, der bei Lotus Renault den schwer verunglückten Robert Kubica vertritt, hat sich nach seinem überraschenden Comeback in der Königsklasse schon gut im Team eingelebt. Als Lückenbüßer sieht sich der Routinier aber nicht. "Ich erfahre bei Renault viel Wertschätzung", sagt er.
t-online.de erwischte Heidfeld bei den abschließenden Tests in Barcelona und sprach mit ihm über sein unverhofftes Comeback, die Aussichten für die kommende Saison und seinen Traum, noch einmal Weltmeister zu werden.
Fantastisch. Natürlich ist es schlimm, was dem Robert passiert ist. Das wünscht man keinem. Aber getrennt davon betrachtet, ist die Situation für mich etwas besonderes, weil das Comeback so unverhofft kam.
Ja, auf jeden Fall. Nur eben nicht so kurzfristig.
Ich war ja nicht weg. Wenn es bei Renault nicht geklappt hätte, wäre ich wohl wieder Ersatz- und Testfahrer bei Mercedes geworden. Da muss man natürlich auch topfit sein. Aber wenn du die Chance bekommt, Stammpilot in der Formel 1 bei einem Top-Team zu werden, ist das eine ganz andere Motivation. Da kann man noch einmal eine Schippe drauflegen.
Ich hätte sowohl diese, als auch vergangene Saison von Beginn an dabei sein können. Aber ich hatte nur von Teams Angebote, zu denen ich nicht hinwollte. Ich habe dort keine Perspektive gesehen.
Ich habe per sms und e-mail Kontakt zu ihm. Sein Gesundheitszustand macht Fortschritte. Robert geht es den Umständen entsprechend gut, wenn man bedenkt, wie heftig der Unfall war.
Jeder der ihn bisher gesehen hat, sagt, dass er sich mental kaum verändert hat. Und das ist das Wichtigste. Es gab schon genug Fahrer, die nach einem schweren Unfall physisch wieder fit waren, aber trotzdem nicht mehr den Speed hatten, wie vorher. Und es ist ja nicht das erste Mal, dass Robert so einen Unfall hatte. 2007 hatte er vor seinem Crash in Kanada noch einen wesentlich heftigeren Unfall in seinem privaten Auto, bei dem er sich den Arm schlimm gebrochen hatte. Das hat ihn damals auch nicht aus der Bahn geworfen. Er wird stark zurückkommen.
Ich habe mich schneller eingelebt, als erwartet. Das Team stand mir von Beginn an sehr positiv und offen gegenüber. Ich habe sehr viel Wertschätzung gespürt. Das hat mir, gerade zu Beginn, sehr geholfen.
Ich habe ein gutes Gefühl und glaube, dass mir das Auto liegt. Aber wir Fahrer wissen in der Testphase nie genau, wo wir wirklich stehen. Ich warte jetzt das erste Qualifying und Rennen ab, wenn alle unter den gleichen Bedingungen starten. Dann zählt’s.
Ja.
Quelle: t-online.de
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.



Finden Sie Ihren Traumpartner bei Deutschlands Partnerbörse Nr.1. FriendScout24
Acht Flaschen 2007er San Martino plus Dekanter jetzt für nur 49,- € statt 78,10 €. von Hawesko
24,6 cm Tablet-PC mit Android 4.0, 1 GHz Prozessor inkl. Ledertasche für nur 229,- €. bei euronics
Testsieger-Patronen für Marken-
drucker im TÜV-geprüften Online-
Shop kaufen. mehr
Nico Rosberg erklärt den kuriosen Rennausgang von Barcelona. Video
Bilder und Fotostrecken aus der Königsklasse des Motorsports. zur Fotodatenbank
Bei MyTraining.de stellen Top-Experten die effektivsten Übungen zusammen. mehr