18.11.2009, 10:04 Uhr
Kimi Räikkönen nimmt sich eine Auszeit. (Foto: imago)Ex-Weltmeister Kimi Räikkönen fährt in der kommenden Saison nicht mehr in der Formel 1. Der Finne war trotz eines noch bis Ende 2010 laufenden Vertrags von Ferrari abgeschoben worden und konnte sich mit seinem Wunschteam McLaren nicht auf einen Wechsel einigen.
"Die Optionen für die Formel 1 waren McLaren oder gar nichts. Also wird Kimi nicht in der Formel 1 starten - zumindest nicht im nächsten Jahr", zitierte die finnische Tageszeitung "Turun Sanomat" Räikkönens Manager Steve Robertson. Der Champion von 2007 könnte nun stattdessen in der Rallye-Weltmeisterschaft an den Start gehen.
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"Eine Auszeit ist kein Problem für Kimi", sagt sein Manager. Kein Wunder: Angeblich kann der Finne allein bis zu 17 Millionen Euro Abfindung von Ferrari kassieren, wenn er im kommenden Jahr für keinen Konkurrenten fährt.
Heißester Kandidat für das zweite McLaren-Cockpit neben Lewis Hamilton ist Jenson Button. Schon in den kommenden beiden Tagen werde der britische Rennstall den Transfer des amtierenden Weltmeisters verkünden, schrieb die Londoner Zeitung "Daily Mail" am Mittwoch. Mercedes habe nach der Übernahme des Brawn-Rennstalls signalisiert, künftig auf die Dienste des Briten verzichten zu wollen.
Teamchef Ross Brawn dementierte jedoch, dass der Abschied des 29-Jährigen bereits beschlossene Sache sei. "Die Verhandlungen gehen weiter. Berichte, dass er sich schon mit McLaren geeinigt hat, helfen dabei nicht. Ich wäre überrascht, wenn es so sein sollte", sagte Brawn dem "Independent". Die besten Zukunftsaussichten habe Button beim künftigen Mercedes-Team, befand der Brite.
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Räikkönen war ebenfalls mit "Mercedes GP", dem neuen Werksrennstall des deutschen Autobauers, in Verbindung gebracht worden. Die Gehaltsvorstellungen des 30-Jährigen dürften aber deutlich zu hoch gewesen sein.
Räikkönen gab sein Debüt in der Königsklasse im März 2001 für das Sauber-Team in Australien. Von 2002 bis 2006 fuhr er für McLaren-Mercedes, ehe er als Nachfolger von Michael Schumacher zu Ferrari wechselte und gleich im ersten Jahr Weltmeister wurde. Dennoch blieb die Beziehung zur Scuderia unterkühlt. Nach zwei schwächeren Jahren gaben ihm die Italiener zum Saisonende den Laufpass.
Quelle: dpa
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