09.09.2011, 11:39 Uhr
Mercedes-GP-Pilot Nico Rosberg hat sich gegen die Teamorder-Vorwürfe zur Wehr gesetzt. Er habe Michael Schumacher beim Rennen in Spa nicht auf Anweisung von Mercedes absichtlich in der Schlussphase auf Platz fünf vorbeifahren lassen, sagte der 26-Jährige in Monza. "Ich kann nur ganz klar sagen, dass es ein ganz normaler Rennverlauf war, und es überhaupt nichts damit zu tun hatte, Michael zu helfen, dass er an mir vorbeikommt", sagte Rosberg.
Vor allem der ehemalige Formel-1-Pilot Gerhard Berger hatte schwere Kritik an der vermeintlichen Mercedes-Strategie geübt. Man sei bei einem Rennen und nicht bei einem Werbespot-Dreh, sagte der Österreicher der "Bild"-Zeitung. Er fände es total falsch, unter solchen Umständen Strategien zu machen: "Mercedes sollte sich lieber überlegen, wie man ein Siegerauto baut."
Rosberg gab zwar zu, dass er die Berger-Kritik auch gelesen habe. Doch vermied er es, näher darauf einzugehen. Für ihn stelle sich die Frage nach einer Teamorder überhaupt nicht, sagte Rosberg und verteidigte seinen Arbeitgeber: "Ich bin seit eineinhalb Jahren in diesem Team, und es hat niemals Anzeichen gegeben, auf der Strecke irgendwen von uns beiden zu bevorzugen - weder mich, noch Michael."
Hintergrund der Teamorder-Debatte: Schumacher feierte in Spa sein 20. Dienst-Jubiläum in der Formel 1. Wegen eines Unfalls im Qualifying stand er allerdings nur auf dem 24. und damit letzten Startplatz. Der siebenmalige Weltmeister begeisterte mit einer Aufholjagd bis auf Platz sechs. Unter normalen Umständen wäre er vermutlich nicht mehr an seinem vor ihm fahrenden Teamkollegen vorbeigekommen.
Dann aber wurde Rosberg von Mercedes aufgefordert, Benzin zu sparen. Schumacher konnte ihn so überholen und wurde Fünfter. Dieses Manöver legten Berger und einige andere Kritiker sofort als Teamorder aus. Stallregie ist in der Formel 1 mittlerweile nicht mehr verboten. Dennoch wird sie offiziell nur sehr ungern praktiziert, da sie gemeinhin als Betrug am Zuschauer gilt.
Rekordweltmeister Michael Schumacher spricht über seine Karriere, Mercedes und sein "Wohnzimmer" Spa. zum Video
Quelle: dapd
beri schrieb:
am 9. September 2011 um 18:36:53
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Berger
Typisch Berger. Ist so gut wie immer hinterher gefahren, aber jetzt die große Klappe rieskieren. Aus dem spricht der pure Neid.
Gönnt dem Schummi nichts.
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Gonzo schrieb:
am 9. September 2011 um 17:09:13
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Stallorder
Alles nur dummes Geschwätz von gestern. Wen interessiert das noch. Die F1 ist - falls das noch niemand bemerkt haben sollte -
bereits in Italien angekommen. Hier werden die Karten neu gemischt. Ich hoffe, es wird ein spannendes Rennen.
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Stefan schrieb:
am 9. September 2011 um 16:00:05
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Teamorder
Lasst die Kritiker die im Leben nichts erreicht haben doch reden. Bezin sparen war doch nur ein Problem. Zudem kam der harte Reifen
der den Rosberg verlangsamt hat. Die Kritiker hatten nie eine zweite Chance und jetzt jammern sie rum
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